Kriterien, Gold Standard und Zertifizierung

Kriterien & Gold Standard

Die Einhaltung strenger Standards bei der Projektauswahl und Umsetzung garantiert, dass

  • die Projekte tatsächlich zum Klimaschutz beitragen,
  • sie zusätzlich zu anderen Klimaschutzbemühungen erfolgen,
  • sie keine negativen Auswirkungen auf Umwelt und Entwicklung vor Ort haben und
  • einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung und Armutsbekämpfung vor Ort leisten.

Deshalb erfolgt die Auswahl und Umsetzung der Projekte nach dem Gold Standard. Das ist ein Qualitätsstandard für CO2-Kompensationsprojekte, der von Umwelt- und Entwicklungsexperten entwickelt wurde. Der Gold Standard berücksichtigt sowohl den Beitrag zur Emissionseinsparung als auch zur nachhaltigen Entwicklung. Er stellt sicher, dass Projekte im Rahmen des "Clean Development Mechanism" den höchsten Ansprüchen genügen.

Klima-Kollekte gewährleistet zudem, dass jedes Emissionsvermeidungs-Zertifikat über die jeweils eingesparte Menge an Klimagasen nur einmal vergeben und anschließend still gelegt wird.

Zertifizierung und unabhängige Überprüfung

Klima-Kollekte lässt ihre Klimaschutzprojekte zertifizieren und erhält dafür die Zertifikate (Certified Emissions Reductions - CER) und (Voluntary Emission Reductions – VER).
Alle Projekte der Klima-Kollekte mit einer jährlichen CO2 Reduktion über 5.000 t CO2 sind Gold Standard zertifiziert.
Projekte mit einer jährlichen CO2 Reduktion unter 5.000 t CO2 müssen in Anlehnung an den Gold Standard entwickelt werden. Ein externer Zertifizierer überprüft einen Teil dieser Projekte stichprobenartig.
Bei den so genannten Kleinstprojekten mit weniger als 5.000 t CO2 Einsparung pro Jahr wäre eine permanente Zertifizierung unwirtschaftlich. Um dennoch nicht auf diese entwicklungspolitisch sehr sinnvollen Projekte verzichten zu müssen, nimmt Klima-Kollekte sie in ihr Portfolio auf. Die angewandten Projektstandards (Dokumentation, Methodologie, Baseline etc.) lehnen sich auch bei diesen an den Gold Standard an.