Studie zu Emissionen verschiedener Ernährungsweisen

Britische Studie zu Treibhausgasen der Ernährung

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Oxford haben in einer Studie mit Ernährungsangaben von über 55.000 Personen die Emissionen der täglichen Mahlzeiten unter Berücksichtigung der Ernährungsweise untersucht.

Hier ein paar Ergebnisse:
Ernährung macht 1/5 der Gesamtemissionen in Groß-Britannien aus.
Fleischesser werden in drei Gruppen unterteilt (viel, mittel, wenig Fleisch) und emittieren im Mittel etwa doppelt so viel Treibhausgase wie eine sich vegan ernährende Person. In der Studie werden 7,2 kg Treibhausgase pro Tag für eine fleischreiche Ernährung und 3,8 kg für eine vegetarische bzw. 2,9 kg für eine vegane Ernährung ermittelt. Die Essenszubereitungsenergie ist jeweils nicht reingerechnet.

Die Änderung der Essgewohnheiten von einer viel-Fleisch-Ernährung (ab 100g Fleisch pro Tag) zu einer wenig-Fleisch-Ernährung (unter 50g täglich) würde den individuellen Fußabdruck um 920 kg CO2 pro Jahr reduzieren. Der komplette Verzicht auf Fleisch bzw. tierische Produkte reduziert den Fußabdruck einer Person, die bisher viel Fleisch isst um 1,2 bzw. 1,6 Tonnen pro Jahr.

Zum Vergleich: 1,2 Tonnen CO2 werden bei einem Hin- und Rückflug zwischen Frankfurt und Izmir pro Person emittiert. 1,6 Tonnen CO2 werden verursacht, wenn Sie mit einem Mittelklassewagen eine Strecke von 6.500 Km zurücklegen.

Trotz deutlich verstärktem Angebot an fleischlosen Lebensmitteln in den letzten Jahren, sowohl im Supermarkt als auch in Restaurants, steigt der Fleischkonsum auch in Deutschland kontinuierlich an.

 

Die Studie finden Sie hier unter Downloads.

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