Synoden-Beschluss: Kompensation mit der Klima-Kollekte wird erbeten

Vom 03. bis 09. November fand in Magdeburg die 3. Tagung der 12. Synode der EKD statt. Thematisiert wurde dabei unter anderem die konsequente Umsetzung des Weltklimaabkommens aus Paris mit Hinblick auf die nachfolgende Weltklimakonferenz in Marrakesch.
 
In dem vorliegenden Beschluss bittet die Synode den Rat der EKD darum, bei der Bundesregierung auf die Umsetzung verschiedener Punkte hinzuwirken. Dabei wurde unter anderem gefordert, dass verbindliche und zielführende Mechanismen zur Umsetzung und Kontrolle des Weltklimaabkommens vereinbart werden, dass die Finanzierungen der Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen an die sich verändernden Bedingungen angepasst werden und dass Programme und Fonds speziell für arme und marginalisierte Bevölkerungsgruppen entwickelt werden, die unter klimabedingten Schäden und Verlusten leiden.
 
Die Synode verweist außerdem auf die Möglichkeit der Kompensation von nicht vermeidbaren CO2-Emissionen über die Klima-Kollekte. Im Beschlusstext heißt es wörtlich "Die Synode bittet zudem die Gliedkirchen und Werke, derzeit nicht vermeidbare CO2-Emissionen über die Klima-Kollekte zu kompensieren, Projekte für Klimagerechtigkeit zu unterstützen und das Engagement von Christinnen und Christen für eine Begrenzung der globalen Erwärmung und für internationale Klimagerechtigkeit aktiv zu fördern."
 
Der gesamte Beschlusstext kann hier eingesehen werden.