Solarlicht im Haus der indischen Dalits.
Christoph Püschner, Brot für die Welt

Solarlicht im Haus

SMARTD, Lesotho

Frauen mit neuem Save-80-Kocher in Lesotho

Louis Nderi, Fastenopfer

Energie-Effizienter Herd in Kitui, Kenia

Louis Nderi, Fastenopfer

Kochen mit energie-effizientem Herd in Kitui, Kenia

Christoph Püschner, Brot für die Welt

Biogasanlage im Bau in Bagepalli, Indien

Christoph Püschner, Brot für die Welt

Sauberes Kochen mit Biogas in Bagepalli, Indien

Louis Nderi, Fastenopfer

Bau eines energie-effizienten Herdes aus Lehm in Kitui, Kenia

Pro Climate International, Kamerun

Vorstellung der Kochtaschen in Buea, Kamerun

Fragen zu Online-Bezahlung, Zertifikat und Zuwendungsbestätigung

Über die Klima-Kollekte können Sie Ihre Emissionen berechnen und kompensieren. Sie erhalten ein persönliches Klimaschutzzertifikat über Ihren Beitrag und eine Zuwendungsbestätigung.

Wir sind wegen Förderung des Umweltschutzes, der Förderung internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens sowie der Förderung der Entwicklungszusammenarbeit vom Finanzamt anerkannt und Sie können Ihren Beitrag entsprechend im Lohnsteuerjahresausgleich geltend machen.

„Muss ich mich im Kundenbereich anmelden, um zu kompensieren?“

Sie können online kompensieren ohne sich ein Kundenkonto zu erstellen bzw. sich anzumelden. Da wir Ihre Daten in diesem Fall nicht erhalten, können keine Rechnung, Zuwendungsbestätigung und kein Zertifikat für Sie erstellt werden. Dies ist auch der Fall, wenn Sie sich erst nach der Kompensation in Ihrem Kundenkonto anmelden. Eine Zahlung über paydirekt ist ohne Login nicht möglich.

„Ich habe mein Passwort vergessen – was muss ich tun?“

Wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben, klicken Sie in der Benutzeranmeldung auf den „Passwort vergessen“-Button, der sich unter dem Anmeldefeld befindet. Im nächsten Fenster geben Sie Ihre E-Mail-Adresse ein und klicken auf „Passwort zurücksetzen“. Sie erhalten dann von uns eine E-Mail mit weiteren Instruktionen.

„Kann ich Berechnungen speichern und später kompensieren?“

Ja, Sie können Emissionen berechnen und für eine spätere Kompensation speichern, wenn Sie sich dazu mit einem Benutzerkonto anmelden. In Ihrem Kundenkonto finden Sie eine Übersichtsliste mit Ihren Berechnungen. Hier können Sie jederzeit weitere Berechnungen hinzufügen, mehrere Berechnungen in einer Gesamtrechnung zusammenfassen und kompensieren.

„Welche Bezahlmöglichkeiten habe ich?“

Sie können Ihre Emissionen entweder direkt online oder per Überweisung begleichen. Online steht Ihnen die Bezahlung per Kreditkarte, SEPA Lastschrift, PayPal und paydirekt zur Verfügung. Möchten Sie den Kompensationsbeitrag überweisen, können Sie sich eine Rechnung erstellen und später unter Angabe der Rechnungsnummer überweisen. Nach Zahlungseingang erhalten Sie eine Email von uns, dass Ihnen Ihre Dokumente (Zuwendungsbestätigung und Klimaschutzzertfikate) nun zur Verfügung stehen.

„Kann ich meinen Kompensationsbeitrag von der Steuer absetzen?“

Ja. Wir sind wegen Förderung des Umweltschutzes, der Förderung internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens sowie der Förderung der Entwicklungszusammenarbeit nach der Anlage zum Körperschaftsteuerbescheid des Finanzamtes Heidelberg, StNr. 32489/21297, vom 15.02.2019 für den letzten Veranlagungszeitraum 2017 nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 des Körperschaftsteuergesetzes von der Körperschaftsteuer und nach § 3 Nr. 6 des Gewerbesteuergesetzes von der Gewerbesteuer befreit.

Ihre Zuwendungsbestätigung können Sie sich in Ihrem Kundenkonto herunterladen. Wenn Sie online bezahlt haben, ist dies direkt im Anschluss an die Bezahlung möglich. Bei Überweisung des Kompensationsbeitrages erhalten Sie von uns nach Zahlungseingang eine E-Mail mit dem Hinweis auf Ihre Zuwendungsbestätigung und Ihr Zertifikat. Wichtig dafür ist, dass Sie sich vor der Kompensation in Ihrem Kundenkonto anmelden.

Fragen zur Kompensation per Überweisungen

„Wie erhalte ich ein Zertifikat und eine Zuwendungsbestätigung, wenn ich nicht online über die Webseite ausgeglichen habe?“

Zahlungen, die direkt auf das Konto der Klima-Kollekte überwiesen wurden, können ebenfalls steuerlich geltend gemacht werden. Eine Zuwendungsbestätigung benötigt das Finanzamt grundsätzlich erst ab einem Betrag über 200 € (vgl. § 50 Abs. 2 Einkommensteuer-Durchführungsverordnung). Unterhalb dieser Grenze genügt ein Kontoauszug (Überweisung, SEPA) bzw. Ausdruck, der die Transaktion belegt (Kreditkarte, PayPal).

Möchten Sie von uns eine Zuwendungsbescheinigung und ein Zertifikat erhalten, teilen Sie uns bitte Ihre Adresse entweder direkt in der Überweisung oder per E-Mail an service@klima-kollekte.de mit. Nur wenn Sie uns Ihre Adresse mitteilen, können wir Ihnen eine Zuwendungsbestätigung und ein Zertifikat zuschicken. Dies erfolgt in der Regel innerhalb von acht Wochen nach Zahlungseingang.

Fragen zur Klima-Kollekte

„Wie ist die Klima-Kollekte organisiert und welche Aufgaben obliegen den Gremien?“

Die Klima-Kollekte ist eine gemeinnützige GmbH, die im Jahr 2011 gegründet wurde. Die Geschäftsstelle befindet sich in Berlin. Die Organe der Klima-Kollekte gGmbH sind: Die Geschäftsführung und die Gesellschafterversammlung. Letztere ist zusammengesetzt aus je eine/r VertreterInn der Gesellschafterhäuser und bildet das Aufsichtsgremium der Klima-Kollekte. Ihr obliegt neben der Aufsicht über die Geschäftsführung auch die Feststellung des Jahresabschlusses und sie bestimmt die Rahmenrichtlinien der Klima-Kollekte, d.h. sie entscheidet auch über die Aufnahme neuer Projekte.

Die Gesellschafterhäuser der Klima-Kollekte sind Brot für die Welt, der Deutsche Caritasverband e.V., die Evangelische Kirche in Deutschland, das Schweizer Hilfswerk Fastenopfer, die Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft e. V., HORIZONT3000, das Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger’, das Bischöfliche Hilfswerk MISEREOR, Mission EineWelt - Centrum für Partnerschaft, Entwicklung und Mission der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, die Vereinte Evangelische Mission sowie das Zentrum für Mission und Ökumene – nordkirche weltweit.

Die Gesellschafterversammlung wird beraten durch den Fachausschuss, besetzt mit Mitgliedern aus den Programmabteilungen der Gesellschafterhäuser. Die wissenschaftliche Begleitung erfolgt durch die Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft e.V. (FEST).

Die Klima-Kollekte ist eine „gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung“. Die Klima-Kollekte ist vom Finanzamt Heidelberg seit ihrer Gründung im Jahr 2011 durchgängig als gemeinnützige Organisation anerkannt und als solche berechtigt, sogenannte Zuwendungsbestätigungen für ihre SpenderInnen auszustellen.

Innerhalb einer gGmbH werden keine Gewinnabsichten verfolgt. Der sogenannte Gewinn kommt vollständig gemeinnützigen Zwecken, in unserem Fall dem Klimaschutzprojekten, zugute. Er darf nie an die GesellschafterInnen abfließen, weder ganz noch teilweise. Der Zweck der Klima-Kollekte ist selbstlos, unmittelbar und ausschließlich.

„Betreibt die Klima-Kollekte Ablasshandel?“

Nein, denn die Klima-Kollekte vertritt die Position, dass niemand durch fromme Handlungen oder die Zahlung von Geldbeträgen vor Gott gerecht werden kann. Die Gnade und Liebe Gottes sind für die Klima-Kollekte und ihre Gesellschafterhäuser eine Ermutigung zu verantwortungsvollem Handeln vor Gott und gegenüber den Mitmenschen und der Mitschöpfung. Die Klima-Kollekte erhebt nicht den Anspruch, vor Gott und den Menschen besser dazustehen. Dennoch ist für uns die Kompensation - nach den Schritten Vermeidung und Reduzierung – ein Schritt zu mehr christlicher Verantwortung, zur Bewahrung der Schöpfung und zu mehr Klimagerechtigkeit.

„Was unterscheidet die Klima-Kollekte von anderen Anbietern?“

Die Klima-Kollekte unterstützt dabei, klimafreundlich zu handeln und so die Schöpfung zu bewahren. Ihre Gesellschafterhäuser sind im kirchlichen Kontext verortet und haben größtenteils langjährige Erfahrungen in der Entwicklungszusammenarbeit. Die Klimaschutzbeiträge werden transparent und vertrauensvoll verwendet – dafür stehen die Klima-Kollekte und ihre Gesellschafterhäuser.

Die Stiftung Warentest hat Anfang 2018 die Untersuchung „Freiwillige CO2-Kompensation" bei sechs Anbietern durchgeführt und die Klima-Kollekte mit dem Qualitätsurteil "sehr gut" ausgezeichnet. Die PrüferInnen wollten wissen, was die Kompensationsanbieter konkret für den Klimaschutz tun und wie sie über ihr Handeln Rechenschaft ablegen. Entscheidend für das Testurteil war vor allem die Qualität der Kompensation. Um sie messen zu können, wurden die Zertifikate bewertet, mit denen den Projekten die CO2 -Einsparung bescheinigt wird. Die besten Noten gab es für Zertifikate, die nach dem Gold Standard ausgestellt sind. In diesem Punkt hat die Klima-Kollekte mit am besten abgeschnitten, da sie nur nach dem besonders anspruchsvollen Gold Standard arbeitet.

Fragen zu den Projekten

„Welche Projekte führt die Klima-Kollekte im Portfolio?“

Die Klimaschutzprojekte werden den Kategorien erneuerbare Energien und Energieeffizienz zugeordnet. Sie werden von lokalen Partnerorganisationen umgesetzt und gemeinsam mit der beteiligten lokalen Bevölkerung in Ländern des globalen Südens entwickelt.

Sie mindern Armut vor Ort, in dem sie Frauen stärken, Gesundheit schützen und Perspektiven ermöglichen – zudem verringern sie den CO2 -Ausstoß und schützen so das Klima. Außerdem leisten sie einen zur Umsetzung der Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (SDGs). Die Projekte sind zertifiziert mit dem Gold Standard und zum Teil auch mit dem Fairtrade-Klima-Standard. Kleinstprojekte mit einer jährlichen CO2-Reduktion von unter 5.000 t CO2 können in Anlehnung an den Gold Standard entwickelt werden und halten dessen strenge Kriterien ein. Diese Projekte lassen wir zudem stichprobenartig von externen GutachterInnen überprüfen.

Einen Überblick finden Sie hier: https://klima-kollekte.de/projekte/.

„Was ist der Gold Standard?“

Die Gold-Standard-Foundation eine Non-Profit Zertifizierungsorganisation, die in der Schweiz registriert ist. Der Gold Standard ist ein Gütesiegel für Klimaschutzprojekte in Entwicklungsländern. Er wurde 2003 vom WWF und anderen Umweltverbänden entwickelt und will sicherstellen, dass Projekte nicht nur dem Klima, sondern auch den Menschen nützen, daher werden nur Projekte zertifiziert, die nachweislich zur Reduktion von Treibhausgasen führen und gleichzeitig gut für die lokale Umwelt und soziale Belange der Bevölkerung sind. Nähere Informationen erhalten Sie hier: https://www.goldstandard.org/.

„Warum unterstützt die Klima-Kollekte keine Aufforstungsprojekte?“

Das Aufforsten von Wäldern garantiert nicht, dass CO2 dauerhaft eingespart wird (Permanenz). Bäume können gefällt werden, von Schädlingen befallen oder ungeplant niederbrennen. Dadurch entweicht der in den Bäumen gespeicherte Kohlenstoff wieder als CO₂-Emission in die Luft, so dass die ursprünglich gebundenen Emissionen wieder freigesetzt werden. In verschiedenen Fällen sind zudem die Landrechte bei Aufforstungsprojekten nicht immer geklärt, so dass es zu Landnahme kommen kann. Des Weiteren werden die Rechte der ansässigen Bevölkerung nicht immer ausreichend wahrgenommen. Wenn Kleinbauern im Rahmen von Waldschutzprojekten umgesiedelt werden, in Waldteile außerhalb der Projektgrenzen, dann wird das Problem der Abholzung nur verlagert.

„Wieso finden die Projekte in Entwicklungs- und Schwellenländern statt und nicht in Deutschland?“

Die Industrienationen sind Hauptverursacher des Klimawandels. Weiterhin sind es allerdings die Menschen in den Ländern des Südens, die den Klimawandel und seine Folgen noch viel drastischer zu spüren bekommen als wir im globalen Norden. Zudem haben diese Menschen kaum oder gar keine Möglichkeit etwas daran zu ändern und sind dem Klimawandel somit doppelt ausgeliefert. Deswegen ist es eine Frage der Gerechtigkeit, wenn die Verursacher-Innen des Klimawandels über die Klima-Kollekte einen Beitrag leisten, um auch in Entwicklungsländern erneuerbare Energien auszubauen oder durch Projekte der Energie-Effizienz die Lebensgrundlagen vor Ort zu verbessern.

Aufgrund der Anbindung an die Kirchen nutzt die Klima-Kollekte partnerschaftliche Beziehungen mit den Partnerorganisationen im globalen Süden und kann so auf Augenhöhe und in Partnerschaft Projekte ermöglichen. Dadurch wird langfristig die Lebenssituation der Betroffenen verbessert, speziell dort wo keine staatlichen Mechanismen für  die Versorgung mit Energie, Gesundheit oder Bildung greifen.

„Welche Projekte fördert die Klima-Kollekte und was beeinflusst die Auswahl?“

Die Projekte der Klima-Kollekte folgen hohen ökologischen und sozialen Maßgaben: Sie fördern die Armutsbekämpfung, unterstützen Minderheiten, beachten Geschlechtergerechtigkeit und unterstützen Bildung und Gesundheit vor Ort. Zentral für die Auswahl und Durchführung der Projekte ist das Sicherstellen des CO2-Ausgleichs. Dafür sind folgende Punkte wichtig:

  1. Berücksichtigung wichtiger Treibhausgase wie CO2, Methan und Lachgas, die in CO2-Äquivalenten, also CO2e angegeben werden,
  2. Korrekte und nachvollziehbare Erfassung der Ausgangswerte zur Ermittlung der Emissionseinsparung (die so genannte Baseline) im Klimaschutzprojekt,
  3. Zusätzlichkeit gewährleisten, das bedeutet, dass ein Projekt nur aufgrund der zusätzlichen Finanzierung durch den Kompensationsmechanismus umgesetzt wird,
  4. Carbon leakage ausschließen, d. h. die Durchführung des Projekts darf nicht dazu führen, dass an anderer Stelle mehr Emissionen verursacht werden.

Die Auswahl der Projekte richtet sich u.a. nach der Region in der das Projekt angesiedelt ist und nach der umsetzenden Organisation sowie der Projektart und der Zielgruppe. Außerdem können Projekte nur über eines der Gesellschafterhäuser eingebracht werden. Die Projekte unterliegen einer Prüfung durch den Fachausschuss der Klima-Kollekte und werden in Verantwortung von den Gesellschafterhäusern umgesetzt.

Fragen zum Preis

„Welcher Anteil der Einnahmen fließt in die Projektarbeit?“

Der weitaus überwiegende Teil der eingenommen Mittel (ca. 89 %) wird für die Projektarbeit und lediglich knapp 11 % für Verwaltung und Öffentlichkeitsarbeit verwendet.

„Wie berechnet sich der Preis?“

Der Preis für die Kompensation einer Tonne CO2 ergibt sich aus den Kosten, die bei der Durchführung des Klimaschutzprojektes und der Prüfung bzw. externen Bestätigung der Emissionsminderungen durch den Gold Standard anfallen. Die Höhe der Kosten ist abhängig von der Größe des Projekts, der verwendeten Technologie und dem Land, in dem das Vorhaben umgesetzt wird. Die Preise werden zudem auch durch den Handel der Zertifikate auf den Märkten beeinflusst.

FAQs zum Download

Jetzt CO2-Emissionen berechnen und kompensieren