Thomas Hirsch

Frauen bei der Projektplanung in Indien

RDIS

Lehmofen in Ruanda

Kochen mit Biogas
FairClimateFund

Kochen mit Biogas in Indien

Christoph Püschner/Brot für die Welt

Solarlampe in Dalit-Haushalt in Indien

Christian Commission for Development in Bangladesch (CCDB)

Rasheda mit energiesparendem Herd in Bangladesch

Bau eines energie-effizienten Herdes aus Lehm in Kitui, Kenia

Energieeffizienter Kocher in Indien

Nutzung einer Biogasanlage
FairClimateFund

Nutzung einer Biogasanlage in Indien

Kochen mit Biogas
FairClimateFund

Kochen mit Biogas in Indien

Besonderheiten der Klima-Kollekte

Die gemeinnützige Klima-Kollekte unterstützt dabei, klimafreundlich zu handeln und so die Schöpfung zu bewahren. Ihre Gesellschafterhäuser sind im kirchlichen Kontext verortet und haben langjährige Erfahrungen in der Entwicklungszusammenarbeit. Die Klimaschutzbeiträge werden transparent und vertrauensvoll verwendet – dafür stehen die Klima-Kollekte und ihre Gesellschafterhäuser.

„Sehr gut“ der Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest hat Anfang 2018 die Untersuchung „Freiwillige CO2-Kompensation" bei sechs Anbietenden durchgeführt und die Klima-Kollekte mit dem Qualitätsurteil „sehr gut" ausgezeichnet. Die Prüfenden wollten wissen, was die Kompensationsanbietenden konkret für den Klima­schutz tun und wie sie über ihr Handeln Rechenschaft ablegen.

Entscheidend für das Testurteil war vor allem die Qualität der Kompensation. Um sie messen zu können, wurden die Zertifikate bewertet, mit denen den Projekten die CO2 -Einsparung bescheinigt wird. Die besten Noten gab es für Zertifikate, die nach dem Gold Standard ausgestellt sind. In diesem Punkt hat die Klima-Kollekte mit am besten abgeschnitten, da sie nur nach dem besonders anspruchsvollen Gold Standard arbeitet.

Qualitativ hochwertige Projekte

Die Projekte der Klima-Kollekte folgen hohen ökologischen und sozialen Maßgaben: Sie fördern die Armutsbekämpfung, unterstützen Minderheiten, beachten Geschlechtergerechtigkeit und unterstützen Bildung und Gesundheit vor Ort. Zentral für die Auswahl und Durchführung der Projekte ist das Sicherstellen des CO2-Ausgleichs.

Die Auswahl der Projekte richtet sich u.a. nach der Region in der das Projekt angesiedelt ist und nach der umsetzenden Organisation sowie der Projektart und der Zielgruppe. Außerdem können Projekte nur über eines der Gesellschafterhäuser eingebracht werden und sie unterliegen einer Prüfung durch den Fachausschuss der Klima-Kollekte. Wir kaufen keine Zertifikate extern zu und fördern mit den Projekten unsere Partnerorganisationen bspw. durch capacity-building im Bereich Monitoring.

Förderung von Kleinstprojekten

Von jedem Zertifikat aus Kompensationseinnahmen aus Projekten über 5.000 Tonnen CO2-Ersparnis wird 1 Euro speziell für die Förderung von Klein- und Kleinstprojekten der Klima-Kollekte in einen Fonds abgeführt. Grundsätzlich dient der Fonds dazu, Kleinstprojekte mit weniger als 5.000 Tonnen CO2-Ersparnis pro Jahr finanziell zu unterstützen, da bei diesen der administrative Aufwand verhältnismäßig höher ist. Die Kleinstprojekte müssen aufgrund der hohen Transaktionskosten nicht durch den Gold Standard zertifiziert aber in Anlehnung an diesen entwickelt werden. Um die Glaubwürdigkeit der Klima-Kollekte und der Projekte zu gewährleisten, werden diese Projekte stichprobenmäßig durch akkreditierte, externe Auditor:innen überprüft. Dieses wird aus dem Kleinstprojektefonds finanziert.

Außerdem kann der Kleinstprojektefonds zur Vorfinanzierung und damit Ermöglichung von neuen Kleinstprojekten durch die Gesellschafterhäuser genutzt werden. Des Weiteren können Kompensationsprojekte mit neuen oder kostenintensiven Technologien aus dem Fonds bezuschusst werden. Darüber hinaus können auch Weiterbildungen zum Thema „Entwicklung und Aufbau von Kompensationsprojekten“ aus dem Kleinstprojektefonds gefördert werden, um im Rahmen von Pilotprojekten neue Technologien zu testen und die Partnerorganisationen zu stärken.

Bildungsarbeit

Neben dem CO2-Ausgleich bietet die Klima-Kollekte zudem neue und umfassende Konzepte der Bildungsarbeit an, die den Teilnehmenden einen motivierenden Zugang zum Thema Klimagerechtigkeit, CO2-Budget und Klimawandel ermöglichen. 1 Euro pro Zertifikat fließt daher in den Bildungsfonds der Klima-Kollekte, die mit ihrem Bildungsangebot das Engagement für den Klimaschutz fördert und für den CO2-Fußabdruck sensibilisiert.

Preismodell

Somit kommen den Klimaschutzprojekten sowie dem Bereich Bildung mehr Mittel zur Verfügung und ein weiterer und dennoch geringer Anteil deckt die Kosten der Verwaltung. Die Klima-Kollekte unterstützt neue Projekte in der Entwicklung noch umfassender im Bereich capacity-building und fördert die Beteiligten vor Ort bei dem Monitoring sowie in der Digitalisierung. Somit leisten die Projekte einen wichtigen Beitrag in der Hilfe zur Selbsthilfe. Auch den Kleinstprojekten, die in der Entwicklung oftmals kostenintensiver sind, kommen weiterhin Mittel zugute.

Um das Engagement für den Klimaschutz zu fördern und den eigenen CO2-Fußabdruck bewusst zu machen, stellt Ihnen die Klima-Kollekte ihr breit gefächertes Angebot zur Verfügung. Hier gibt es einen Überblick: http://klima-kollekte.de/angebot/bildungsangebot.

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