Unsere Klimaschutzprojekte

Unsere Klimaschutzprojekte sind mit dem hochwertigen Gold Standard for the Global Goals (GS4GG) zertifiziert. Damit tragen sie nicht nur zum Klimaschutz sondern auch zu den 17 UN-Nachhaltigkeitszielen bei. Sie haben somit zusätzlich positive ökologische, soziale und wirtschaftliche Auswirkungen in den Projektländern. Ein energieeffizienter Herd trägt beispielsweise zusätzlich zu einer Reduzierung von Atembeschwerden bei, da er weniger Rauch entwickelt als eine herkömmliche Kochstelle. Weiterhin wird sichergestellt, dass die Projekte das höchste Maß an ökologischer Integrität erfüllen und gleichzeitig wichtige soziale Faktoren beinhalten. Im Gold Standard Register können Sie die stillgelegten Zertifikate transparent einsehen und erhalten einen Überblick über die Klima- und Entwicklungswirkung der zertifizierten Projekte.

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Erneuerbare Energien mit Biogas in Indien (ADATS)

Projektart
erneuerbare Energien
Projektland
Indien
Zertifizierung
Fairtrade Klima-Standard Gold Standard for the Global Goals
SDGs
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Energieeffiziente Kocher in Indien

Projektart
Energieeffizienz
Projektland
Indien
Zertifizierung
Gold Standard for the Global Goals
SDGs
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Energieeffiziente Kochstellen und sauberes Trinkwasser mit Wasserfiltern in Ruanda

Projektart
Energieeffizienz
Projektland
Ruanda
Zertifizierung
Gold Standard for the Global Goals
SDGs
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Energieeffiziente Kochstellen in Kenia

Projektart
Energieeffizienz
Projektland
Kenia
Zertifizierung
Gold Standard
SDGs
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Energieeffiziente Kochstellen in Indien

Projektart
Energieeffizienz
Projektland
Indien
Zertifizierung
Gold Standard for the Global Goals
SDGs
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Energieeffiziente Kochtaschen in Kamerun

Projektart
Energieeffizienz
Projektland
Kamerun
Zertifizierung
Gold Standard for the Global Goals
SDGs
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Erneuerbare Energien mit Biogas in Indien (SEDS)

Projektart
erneuerbare Energien
Projektland
Indien
Zertifizierung
Gold Standard for the Global Goals
SDGs
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Energiesparende Herde in Bangladesch

Projektart
Energieeffizienz
Projektland
Bangladesch
Zertifizierung
Gold Standard for the Global Goals
SDGs
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Förderung nachhaltiger Energie in Nepal

Projektart
Energieeffizienz erneuerbare Energien
Projektland
Nepal
Zertifizierung
Gold Standard for the Global Goals
SDGs
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Unsere Kleinstprojekte in Anlehnung an den Gold Standard

Kleinstprojekte sind Klimaschutzprojekte mit einer jährlichen CO2-Einsparung unter 5.000 Tonnen. Bisher hat die Klima-Kollekte sechs Kleinstprojekte durch eine Anschubfinanzierung aus dem Kleinstprojektefonds gefördert. Ziel ist es, die Partnerorganisationen und die Projekte langfristig so zu qualifizieren, dass die CO2-Einsparungen bemessen und für die CO2-Kompensation genutzt werden können.

Kleinstprojekte müssen die Kriterien des Gold Standard for the Global Goals anwenden und einhalten, sind jedoch nicht durch den Gold Standard zertifziert. Alle Projekte deren Einsparungen wir für die Kompensation nutzen, lassen wir stichprobenartig unter Einhaltung der Kriterien des Gold Standard for the Global Goals extern überprüfen.

 

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energieeffiziente Öfen in Tansania

Projektart
Energieeffizienz
Projektland
Tansania
Zertifizierung
nach Gold Standard Kriterien
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Energieeffiziente Kochherde in Uganda

Projektart
Energieeffizienz
Projektland
Uganda
Zertifizierung
nach Gold Standard Kriterien
SDGs
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erneuerbare Energien mit Biogas in Kuba

Projektart
erneuerbare Energien
Projektland
Kuba
Zertifizierung
nach Gold Standard Kriterien
SDGs
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Fragen zu den Projekten

"Welche Projekte führt die Klima-Kollekte im Portfolio?"

Die Klimaschutzprojekte werden den Kategorien erneuerbare Energien und Energieeffizienz zugeordnet. Sie werden von lokalen Partnerorganisationen umgesetzt und gemeinsam mit der beteiligten lokalen Bevölkerung in Ländern des globalen Südens entwickelt.
Sie mindern Armut vor Ort, in dem sie Frauen stärken, Gesundheit schützen und Perspektiven ermöglichen – zudem verringern sie den CO2 -Ausstoß und schützen so das Klima. Außerdem leisten sie einen zur Umsetzung der Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (SDGs). Die Projekte sind zertifiziert mit dem Gold Standard for the Global Goals und zum Teil auch mit dem Fairtrade-Klima-Standard. Kleinstprojekte mit einer jährlichen CO2-Reduktion von unter 5.000 t CO2 können in Anlehnung an den Gold Standard for the Global Goals entwickelt werden und halten dessen strenge Kriterien ein. Diese Projekte lassen wir zudem stichprobenartig von externen GutachterInnen überprüfen.

"Was ist der Gold Standard?"

Die Gold-Standard-Foundation eine Non-Profit Zertifizierungsorganisation, die in der Schweiz registriert ist. Der Gold Standard for the Global Goals (ehemals Gold Standard) ist ein Gütesiegel für Klimaschutzprojekte in Ländern des Globalen Süden. Er wurde 2003 vom WWF und anderen Umweltverbänden entwickelt und will sicherstellen, dass Projekte nicht nur dem Klima, sondern auch den Menschen nützen, daher werden nur Projekte zertifiziert, die nachweislich zur Reduktion von Treibhausgasen führen und gleichzeitig gut für die lokale Umwelt und soziale Belange der Bevölkerung sind. Nähere Informationen erhalten Sie hier: www.goldstandard.org.

"Warum führt die Klima-Kollekte keine Aufforstungsprojekte?"

Das Aufforsten von Wäldern garantiert nicht, dass CO2 dauerhaft eingespart wird (Permanenz). Bäume können gefällt werden, von Schädlingen befallen oder ungeplant niederbrennen. Dadurch entweicht der in den Bäumen gespeicherte Kohlenstoff wieder als CO₂-Emission in die Luft, so dass die ursprünglich gebundenen Emissionen wieder freigesetzt werden. In verschiedenen Fällen sind zudem die Landrechte bei Aufforstungsprojekten nicht immer geklärt, so dass es zu Landnahme kommen kann. Des Weiteren werden die Rechte der ansässigen Bevölkerung nicht immer ausreichend wahrgenommen. Wenn Kleinbauern:bäuerinnen im Rahmen von Waldschutzprojekten umgesiedelt werden, in Waldteile außerhalb der Projektgrenzen, dann wird das Problem der Abholzung nur verlagert.

"Wieso finden die Projekte in Ländern des Globalen Südens statt und nicht in Deutschland?"

Die Länder des Globalen Nordens sind Hauptverursacher:innen des Klimawandels. Weiterhin sind es allerdings die Menschen in den Ländern des Globale Südens, die den Klimawandel und seine Folgen noch viel drastischer zu spüren bekommen als wir im Globalen Norden. Zudem haben diese Menschen kaum oder gar keine Möglichkeit etwas daran zu ändern und sind dem Klimawandel somit doppelt ausgeliefert. Deswegen ist es eine Frage der Gerechtigkeit, wenn die Verursacher:innen des Klimawandels über die Klima-Kollekte einen Beitrag leisten, um auch im Globalen Süden erneuerbare Energien auszubauen oder durch Projekte der Energie-Effizienz die Lebensgrundlagen vor Ort zu verbessern.
Aufgrund der Anbindung an die Kirchen nutzt die Klima-Kollekte partnerschaftliche Beziehungen mit den Partnerorganisationen im globalen Süden und kann so auf Augenhöhe und in Partnerschaft Projekte ermöglichen. Dadurch wird langfristig die Lebenssituation der Betroffenen verbessert, speziell dort wo keine staatlichen Mechanismen für die Versorgung mit Energie, Gesundheit oder Bildung greifen.

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