Die Klima-Kollekte auf der Jahreskonferenz des Rates für Nachhaltige Entwicklung
Die Beiträge machten deutlich, dass globale Herausforderungen nur durch Partnerschaft und Zusammenarbeit zu bewältigen sind. Transformation darf nicht als Bedrohung, sondern muss als Chance für gemeinsame Gestaltung verstanden werden.
Ein zentrales Themenforum der Konferenz widmete sich der Frage „Brücken bauen – Wie kommen wir raus aus den Blasen?“ Die Diskussion zeigte, dass gemeinsames Zuhören und im Gespräch bleiben der Schlüssel ist, um gesellschaftliche Gräben zu überwinden. Nur wer die Perspektiven anderer versteht, kann nachhaltige Lösungen entwickeln und echte Kooperation ermöglichen.
In einer Podiumsdiskussion betonte I.E. Yadir Salazar-Mejía, Botschafterin der Republik Kolumbien in der Bundesrepublik Deutschland, dass ihr Land nach neuen Wegen sucht, um nachhaltiges Wirtschaften zu fördern, etwa durch grünen Tourismus, eine umweltfreundliche Industriepolitik und den Schutz natürlicher Ressourcen. Solche Beispiele zeigen, dass globale Transformation nur im Miteinander gelingt.
Auch die Klima-Kollekte steht für diesen Ansatz. Sie verbindet Klimaschutz und Entwicklungszusammenarbeit, indem sie Klimaschutzprojekte im Globalen Süden fördert und so Partnerschaften auf Augenhöhe schafft. Damit leistet sie einen konkreten Beitrag zu den Sustainable Development Goals, insbesondere zu den Zielen Saubere Energie, Klimaschutz und Partnerschaften.
Für die Klima-Kollekte ist klar, dass Klimaschutz auch Friedenspolitik ist. Investitionen in Nachhaltigkeit sichern nicht nur das Klima, sondern auch soziale Stabilität und wirtschaftliche Zukunft.