Gesundheit fördern, Emissionen senken: SAHAS zeigt Wirkung im Jahr 2025

Im Jahr 2025 erzielte das Projekt Förderung von Grüner Energie in nepalesischen Gemeinden bedeutende Fortschritte im Klima- und Gesundheitsschutz. Durch die Verteilung von insgesamt 2.817 verbesserten Kochherden und 8.460 Wasserfiltern konnten in zahlreichen Gemeinden Nepals Haushalte mit umweltfreundlichen und gesundheitsschonenden Technologien ausgestattet werden. Diese Maßnahmen führten im Monitoringzeitraum zu einer Gesamtmenge von 61.947 Tonnen vermiedener CO₂-Emissionen, davon 16.602 Tonnen durch den Einsatz effizienter Kochherde und 45.345 Tonnen durch den Einsatz von Wasserfiltern. Die regelmäßige Zusammenarbeit mit lokalen Regierungen, Gemeindegruppen und Organisationen stärkte die Akzeptanz der Technologien und ermöglichte eine wirksame Implementierung vor Ort.

Neben dem Klimaschutzeffekt zeigte das Projekt deutlich positive Auswirkungen auf die Gesundheit der Bevölkerung. In allen beteiligten Haushalten wurde eine spürbare Reduktion der Rauchbelastung in Innenräumen festgestellt, was das Risiko für Atemwegserkrankungen erheblich senkt. Ebenso sank in 98,75 % der Haushalte, die Wasserfilter nutzen, die Häufigkeit wasserbedingter Krankheiten – ein entscheidender Fortschritt in Regionen, in denen verunreinigtes Wasser bislang ein großes Gesundheitsrisiko darstellte. Regelmäßige Wasserqualitätsprüfungen bestätigten zudem die Einhaltung nationaler Standards und unterstützten damit die nachhaltige Verbesserung der Trinkwasserversorgung.

Darüber hinaus leistete das Projekt 2025 einen wichtigen Beitrag zum Kapazitätsaufbau und zur lokalen Wertschöpfung. Insgesamt wurden 35 Trainings für Nutzer:innen sowie 55 Schulungen für lokale Mitarbeitende durchgeführt, um Fachwissen zu stärken und die langfristige Nutzung der Technologien sicherzustellen. Zudem entstanden im Rahmen der Projektaktivitäten 26 Arbeitsplätze, wobei 8 Frauen und 18 Männer beschäftigt wurden. Damit trägt das Projekt nicht nur zur technischen Umsetzung, sondern auch zur sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung in den beteiligten Regionen bei. 

Die Erfolge des Projekts fanden breite Anerkennung bei lokalen Behörden. So würdigten mehrere Kommunalverwaltungen, darunter Tinpatan Rural Municipality, Hetauda Drinking Water Management Committee und Katari Municipality, die kontinuierlichen Bemühungen unseres Partners Sahas Foundation. Sie hoben insbesondere die Beiträge zur Verbesserung der öffentlichen Gesundheit, zur Reduzierung von Luftverschmutzung und zur Sicherstellung des Zugangs zu sauberem Trinkwasser hervor. Diese Anerkennungen zeigen deutlich, dass das Projekt nicht nur technische Lösungen bereitstellt, sondern auch langfristig zum Wohl der Gemeinschaften beiträgt.

Den gesamten Projektbericht finden Sie hier.

Jetzt CO2-Emissionen berechnen