Rückblick: „Wer zahlt die Zeche?“ – Podiumsdiskussion zur internationalen Klimafinanzierung
Veranstaltung am 10. Juli 2025
Am 10. Juli 2025 nahm die Klima-Kollekte an der Veranstaltung „Eine Erde – wer zahlt die Zeche?“ in der Hauptkirche St. Katharinen, Hamburg teil. Im Zentrum der Diskussion stand die internationale Klimafinanzierung – ein Schlüsselaspekt im Kampf gegen den Klimawandel. Im Rahmen des Pariser Klimaabkommens wurde die Klimafinanzierung als zentrale Maßnahme verankert, um besonders verletzliche Staaten bei der Anpassung an den Klimawandel zu unterstützen.
Spannend war die Debatte um die Frage der Verantwortlichkeit: Wer trägt historisch die Hauptschuld am Klimawandel? Wer hat die finanzielle Kapazität zu helfen? Und wie kann ein gerechter Ausgleich geschaffen werden? Ein zentrales Thema war die Diskrepanz zwischen den internationalen Finanzzusagen und der bislang nur unzureichenden Auszahlung der Mittel.
Es wurde darüber gesprochen, wie der faire Zugang zu Finanzierungen auch durch sozial orientierte Investitionen gefördert werden kann. Wir durften in diesem Rahmen das Klimafinanzierungsmodell der Klima-Kollekte vorstellen, mit dem Einzelpersonen, Kirchengemeinden und auch Unternehmen ganz konkret Verantwortung übernehmen können.
Die Veranstaltung war nicht nur informativ, sondern auch motivierend – sie zeigte auf, dass Klimafinanzierung weit mehr ist als ein politisches Schlagwort: Sie ist eine Frage der globalen Gerechtigkeit.