Christoph Püschner, Brot für die Welt

Solarlicht im Haus

SMARTD, Lesotho

Frauen mit neuem Save-80-Kocher in Lesotho

Louis Nderi, Fastenopfer

Energie-Effizienter Herd in Kitui, Kenia

Louis Nderi, Fastenopfer

Kochen mit energie-effizientem Herd in Kitui, Kenia

Christoph Püschner, Brot für die Welt

Biogasanlage im Bau in Bagepalli, Indien

Christoph Püschner, Brot für die Welt

Sauberes Kochen mit Biogas in Bagepalli, Indien

Louis Nderi, Fastenopfer

Bau eines energie-effizienten Herdes aus Lehm in Kitui, Kenia

Pro Climate International, Kamerun

Vorstellung der Kochtaschen in Buea, Kamerun

Ihr Klimaschutzbeitrag wird transparent und vertrauensvoll verwendet – dafür stehen die Klima-Kollekte und ihre Gesellschafterhäuser. Hier erfahren Sie mehr.

Aufteilung der Kompensationseinnahmen

Die Klima-Kollekte erhält von ihren Nutzerinnen und Nutzern € 23,- pro Tonne CO²-Emissionen, die kompensiert werden sollen. Nach einer erfolgten Kompensationszahlung werden in der entsprechenden Menge anerkannte Emissionszertifikate stillgelegt. Ein Zertifikat entspricht jeweils einer Tonne CO2.

Die Einnahmen werden wie folgt verwendet:

Die Klima-Kollekte kauft CO2-Zertifikate aus großen Projekten (> 5.000 Tonnen CO2-Ersparnis/Jahr) bei den Gesellschafterhäusern für € 19,- pro Tonne ein.

€ 1,50 werden für die Förderung von Kleinstprojekten verwendet, denn auch diese im Verhältnis oft sehr teuren Vorhaben sollen aus entwicklungspolitischen Gründen gefördert werden, da sie oft innovative Ansätze haben und in Regionen stattfinden, in denen Klimaschutz-Projekte noch nicht verbreitet sind.

€ 2,50 behält die Geschäftsstelle für ihre administrativen Tätigkeiten, für Unterhalt und Aktualisierung von Internetseite und CO2-Rechner sowie Öffentlichkeitsarbeit ein.

Damit wird der weitaus überwiegende Teil der eingenommen Mittel (ca. 89%) für die Projektarbeit und lediglich knapp 11% für Werbung und Verwaltung verwendet.

Klimaschutzzertifikate 2017

2017 wurden 3.681 Klimaschutzzertifikate aus dem Projekt mit energie-effizienten Herden im ländlichen Kenia stillgelegt, 8.898 Zertifikate entstammen dem Klimaschutzprojekt mit energie-effizienten Herden in Indien sowie 7.000 Zertifikate aus dem Biogasanlagenprojekt Bagepalli Coolie Sangha. Alle Klimaschutzzertifikate sind mit dem Gold Standard ausgezeichnet, das Biogasanlagenprojekt trägt zusätzlich den Fairtrade Carbon Standard. 898 Klimaschutzzertifikate kamen aus dem Kleinstprojekt in Nicaragua, das nach den Kriterien des Gold Standards agiert.

Zudem finanzierten wir ein Pilotprojekt mit energie-effizienten Herden in Lesotho mit 66.000 Euro und stellten 25.000 Euro für eine Solaranlage auf einem Krankenhaus in Myanmar über den Verein „Bewahrung der Schöpfung“ e.V. aus unserem Kleinstprojektefonds bereit. Aus Mitteln dieses Fonds wurde eine externe Überprüfung der bisherigen Einsparungen in unserem Kleinstprojekt in Nicaragua durchgeführt.

Jahresabschluss 2017

Bilanz der Klima-Kollekte gGmbH zum 31.12.2017

Der Jahresabschluss zum 31.12.2017 wurde nach den Bestimmungen des Handelsgesetzbuches gemäß der §§ 242 ff. und §§ 264 ff. sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und nach IDW RS HFA 21 aufgestellt. Die Jahresabschlussprüfung 2017 erfolgte im Januar 2018 durch eine externe Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Die PrüferInnen erteilten den Bestätigungsvermerk ohne Einschränkungen. Die Gesellschafterversammlung hat den ordnungsgemäßen Abschluss am 7. März 2018 festgestellt und die Geschäftsführerin entlastet.

Betriebliche Aufwendungen und Ausgaben für Personal 2017

Die betrieblichen Aufwendungen und Ausgaben für Personal beliefen sich 2017 auf rund 280.000 Euro. Davon wurden 60 % für Personalkosten (Geschäftsführung, Marketing & Öffentlichkeitsarbeit sowie Assistenz und Buchhaltung) benötigt. Knapp 12 % wurden für die wissenschaftliche Mitarbeit und weitere 15 % für direkte Ausgaben im Bereich Öffentlichkeitsarbeit ausgegeben, hierzu zählten z. B. der Betrieb und die Pflege der Website sowie des CO2-Rechners, Layout und Druck von Printmaterialien und Veranstaltungen. Weitere Positionen entfielen auf Büromiete und Ausstattung (8 %), Rechts- und Steuerberatung (4 %) und mit einem Anteil von jeweils unter 1 % Reisekosten, Bankgebühren sowie sonstiger Aufwand.

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