Das Fliegen umweltschädlich ist, ist bekannt... wie lässt sich darüber hinaus der CO2 Ausstoß reduzieren?

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Was ist ein ökologischer Fußabdruck und wie ist es möglich ihn zu berechnen?

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Aktueller Tipp: Klimafreundliche Weihnachtsbäckerei

Wenn Sie mit Pflanzenmargarine statt Butter backen, können Sie auf 250g Fett etwa 5,7 Kilogramm CO2 einsparen. Feingebäck verursacht weniger Treibhausgase als Schokolade, dunkle Schokolade wiederum weniger als helle oder weiße. Wenn Sie zudem in Ihrer Weihnachtsbäckerei ökologisch produzierte Zutaten nutzen und alle Plätzchensorten gleichzeitig im Ofen backen, haben Sie schon wieder etwas CO2 gespart.

Bisherige Tipps

71. Klimafreundlich und lecker

Rund zwei Tonnen CO2 pro Person verursachen wir im Durchschnitt jährlich durch unsere Ernährung. Lecker UND klimafreundlich zu essen, ist aber gar nicht so schwer: Saisonale und regionale Zutaten sind meist frisch und schmecken daher besonders gut. Produkte aus biologischem Anbau sind oft von hoher Qualität. Und wer treibhausgasintensive Lebensmittel wie Fleisch und Milchprodukte sparsam einsetzt oder ganz weglässt, muss deshalb nicht auf Geschmack verzichten.

Versuchen Sie z. B. im Herbst mal ein Alblinsen-Ragout mit Bandnudeln oder ein Apfel-Beeren-Crumble! Diese und weitere Rezepte gibt es im „PrimaKlima-Kochbüchle“, das hier kostenlos heruntergeladen werden kann. Außer Rezepten inklusive CO2-Bilanz gibt es in der Broschüre des Umweltministeriums Baden-Württemberg Tipps und Infos sowie einen Saisonkalender.

70. Teilen für den Klimaschutz

Bohrmaschine, Waffeleisen und Co.: Haben Sie auch so viele Dinge, die nur selten genutzt werden? Dabei verbraucht die Herstellung von Produkten Energie und Rohstoffe und trägt zum CO2-Ausstoß bei. Einen Beitrag, dies zu reduzieren, können Sie leisten, indem Sie Dinge mit anderen teilen. So muss nicht jeder alles selbst kaufen.

Dafür gibt es immer mehr Möglichkeiten – von der traditionellen Stadtbücherei über Sharing-Plattformen im Internet bis zur lokalen Kleidertausch-Party. Eine kreative Idee, um das Teilen in der Nachbarschaft zu erleichtern, sind Symbole am Briefkasten, die zeigen, was man ausleihen kann. Das private Geben und Nehmen kann den bewussten Umgang mit Konsumgütern und die sozialen Bande in der Nachbarschaft stärken. Probieren Sie es doch mal aus und schauen bei Ihren Nachbarinnen und Nachbarn vorbei – am besten zu Fuß!

69. Cool bleiben - Sommerliche Raumtemperaturen

Tagelang blauer Himmel und 30 Grad: Was wir am Badestrand genießen, sorgt oft für unerträgliche Hitze im Schlafzimmer. Angenehme Raumtemperaturen lassen sich auf klimafreundliche Weise durch Quer- und Stoßlüften am frühen Morgen, spätabends oder nachts erreichen und wenn Fenster und Vorhänge geschlossen werden, bevor es draußen heiß wird.

Durch das Ausschalten von elektrischen Geräten, Netzteilen und Lampen, die gerade nicht benötigt werden, lassen sich zusätzliche Wärmequellen reduzieren. Wenn das alles an besonders heißen Tagen nicht ausreicht, empfiehlt es sich, notfalls einen Ventilator anstelle eines Klimageräts zu verwenden, da dieser weniger Energie verbraucht.

Übrigens: Beim Bauen und energetischen Sanieren sollte neben dem winterlichen Heizen der sommerliche Wärmeschutz mitbedacht werden, denn durch den Klimawandel werden Spitzentemperaturen im Sommer voraussichtlich künftig immer häufiger.

68. Getränke klimafreundlich kühlen

Mit steigenden Temperaturen nimmt auch die Lust auf kühle Getränke zu. Damit das Kühlen dem Klima möglichst wenig schadet, können Sie auf ein paar Tricks zurückgreifen:

  • Wenn die Getränke vorab gekühlt werden, dann verbraucht die anschließende Kühlung im Kühlschrank weniger Energie – oder ist gar nicht mehr nötig. Dafür können Sie Wasser, Saft und Bier im kühlen Keller lagern oder sie zunächst in kaltes Wasser stellen.
  • Auch Verdunstungskälte kann man sich zunutze machen, indem eine Flasche in ein nasses Tuch eingeschlagen wird. Zwei ineinander gestellte Tontöpfe, deren Zwischenraum mit nassem Sand gefüllt wird, halten Getränke oder Lebensmittel ebenfalls kühl.
  • Sollen die Getränke doch in den Kühlschrank, können Sie ruhig ein paar Flaschen Wasser extra hinein stellen: Ein voller Kühlschrank hält die Kälte besser und verbraucht daher weniger Energie. Die Temperatur sollte dabei nicht weniger als 6-7 Grad betragen.

Wohl bekomm’s!

67. Wäsche trocknen mit Sonne und Wind

Der Sommer ist da – jedenfalls, wenn man nach dem meteorologischen Sommeranfang am 1. Juni geht. Spätestens jetzt bietet es sich an, die Wäsche zum Trocknen draußen aufzuhängen statt in den Trockner zu werfen. Denn die maschinelle Trocknung einer Ladung Wäsche verbraucht deutlich mehr Strom als das eigentliche Waschen.

Energiesparend und damit klimaschonender ist es auch, wenn Sie bei höchstens 60 Grad  waschen. Für die meiste Wäsche reichen 30 bis 40 Grad. Dabei sollte die Maschine immer voll geladen sein. Auf die Vorwäsche kann in der Regel ganz verzichtet werden. Natürlich gilt das nicht nur im Sommer, sondern das ganze Jahr über!

66. Klimaschonend die Umgebung entdecken

Verlängerte Wochenenden, Christi Himmelfahrt und Pfingsten: Der Mai verlockt gleich zu mehreren Kurzurlauben. Gerade wenn relativ wenig Zeit ist, bietet es sich an, die nähere Umgebung zu erkunden und weiter entfernt gelegene Ziele mit mehr Zeit zu entdecken. 

Wenn Sie also Ihren Kurztrip ohne Flugzeug oder Auto, sondern mit Bahn  oder Fahrrad planen, haben Sie schon etwas für das Klima getan.

65. Klimafreundlich Gärtnern

Der Frühling ist da – die Zeit des Gärtnerns und Umtopfens beginnt, sei es im eigenen Garten, auf dem Balkon oder der Fensterbank. Auch in diesem Jahr empfehlen wir, torffreie Erde oder torffreies Kultursubstrat zum Gärtnern zu nutzen oder aber, wenn möglich, Kompost selber herzustellen. Denn handelsübliche Blumenerde besteht leider bis zu 90% aus Torf, der durch das Trockenlegen von Mooren gewonnen wird. Moore wiederum leisten als CO2-Senken einen wichtigen Beitrag gegen die Klimaerwärmung und sollten erhalten bleiben.

Hier finden Sie noch Informationen des Umweltbundesamtes zu torffreier Erde.

Wir wünschen viel Vergnügen beim Pflanzen.

64. Das klimafreundliche Osterei

In wenigen Tagen ist Ostern: Gefärbte Eier gehören für viele dazu. Um dabei nicht die Umwelt zu belasten oder falls Allergien gegen bestimmte Lebensmittelfarben vorliegen, kann man die Eier selbst färben und dafür ökologische Ostereierfarben nutzen oder man färbt die Eier mit Hausrezepten aus der Natur (Rote Beete, Karottensaft, Spinatsud, …). Diese Farben sind zwar nicht genauso kräftig aber dafür garantiert gesundheitsverträglich und nachhaltig. Zum Ausblasen sind Bio- und Freilandeier am besten geeignet, aus ökologischen und ethischen Gründen und außerdem ist deren Schale dicker.

Gekaufte, gefärbte Eier unterliegen übrigens nicht der Kennzeichnungspflicht – also am besten gefärbte Eier nur im Bioladen des Vertrauens einkaufen.

Und wussten Sie schon, dass die Eier zum Kochen nicht komplett im Wasser schwimmen müssen? 1-2 cm Wasser im Topf reichen aus – das spart Energie, nicht nur für’s Osterei, sondern das ganze Jahr.

63. Kühlgeräte fit für den Frühling machen

Die noch kalten Tage bieten eine gute Gelegenheit, um Gefriergerät und Kühlschrank abzutauen und zu reinigen.

Nach dem Ausstellen der Geräte können die Lebensmittel bei Minusgraden auf den Balkon oder das Außenfensterbrett gestellt werden. Bei Plusgraden kann zur zwischenzeitlichen Kühlung der Lebensmittel eine Kiste mit Kühl-Akkus genutzt werden, die in eine Decke eingewickelt wird. Stellt man dann einen Kochtopf mit heißem Wasser in das jeweilige Gerät und verschließt die Tür, löst der Wasserdampf das Eis schnell und bequem. Sollte sich noch Eis an Decke oder Wänden des Gerätes befinden, empfiehlt es sich zum Entfernen kein Metall sondern Holz- oder Plastikschaber zu nutzen, die das Gerät nicht beschädigen.

Fazit: Gefriergeräte und Kühlschränke funktionieren länger und benötigen weniger Strom, als Geräte, die nicht ein- bis zweimal jährlich abgetaut werden.

62. Klimaschonend Mailen und Surfen
Um Ihre internetfähigen Geräte möglichst nachhaltig zu nutzen, können Sie grüne Suchmaschinen verwenden. Für die gängigen Suchen empfehlen wir „ecosia.de“. Auch nachhaltige Email-Adressen sind auf dem Markt: posteo.de und biomail.de bieten hier gute Alternativen zu konventionellen Email-Anbietern, da ihre Server zertifizierten Ökostrom verwenden. Ein weiterer Vorteil: Die Seiten sind frei von Werbung.
Generell gilt: Jede Suchanfrage kostet Energie, da Großserver genutzt werden. Es empfiehlt sich, das bei jeder Suche vorab zu bedenken. Oder frei nach Peter Lustig: mal abschalten! Gönnen Sie sich und dem Klima öfter mal einen Abend oder ein Wochenende ohne Apps, Tablet & Co.

61. Alles Gute für 2018
Traditionell möchten wir Sie wieder mit Ideen für „Gute Vorsätze“  versorgen, die das Klima schonend und sozialverträglich sind:
    •    Lässt sich  Ihre Ernährung noch klimaschonender gestalten? Dies kann über einen Verzicht von Fleisch – oder gar tierischen Produkten geschehen, über den Bezug von vornehmlich biologisch angebauten Produkten, über die Beteiligung aneiner solidarischen Landwirtschaft oder den Einkauf bei anderen regionalen Quellen, wie z.B. dem Wochenmarkt.
In den deutschen Haushalten werden immer noch viele Lebensmittel ungenutzt weggeworfen, die durch Produktion, Transport, etc. Emissionen verursacht haben. Ein bewusstes Einkaufen der benötigten Menge an Nahrung leistet einen Beitrag zum Klimaschutz.
    •    Vielleicht haben Sie noch irgendwo Halogenstrahler, die sich durch LEDs austauschen ließen? Vielleicht könnten Sie das eine oder andere alte Fenster ersetzen? Gibt es noch ein paar elektrische Geräte, die sich mit einem schaltbaren Mehrfachstecker, von längerem Stand-by Betrieb befreien ließen? Wenn Sie eine – bisher nicht geplante – energieeinsparende Investition in Ihrem Haushalt tätigen, kann dies ein Beitrag zum Klimaschutz sein.
    •    Nachhaltig aufgestellte Unternehmen berücksichtigen soziale, ethische und ökologische Aspekte. Ein Wechsel zu einem anderen Stromanbieter, einer Krankenversicherung oder einem Geldinstitut kann ein Beitrag sein im Kampf gegen Klimawandel, Umweltzerstörung und den Raubbau an Ressourcen.
 
60. Klimafreundliches schenken
Je nützlicher, langlebiger und energiesparsamer ein Geschenk in Produktion und Nutzung ist, desto besser für die Umwelt. Selbstgemachtes, wie beispielsweise Marmelade mit Früchten aus dem eigenen Garten, Gebasteltes aus umweltfreundlichen oder mehrfach genutzten Materialien (upcycling) stehen ganz oben auf der grünen Liste. Auch Gutscheine für nachhaltige Anbieter oder Spenden bei gemeinnützigen Organisationen werden immer wieder gerne verschenkt. Auch die Klima-Kollekte bietet Gutscheine an: Kompensieren Sie z.B. die Emissionen der letzten Urlaubsreise oder des Jahresverbrauches des Autos Ihres Liebsten und wir erstellen Ihnen einen Geschenkgutschein für den Gabentisch.
Auch eine ökologische Verpackung Ihres Geschenkes trägt zum Klimaschutz bei, energieintensiv produzierte Geschenkfolie landet hingegen meist ohne große Beachtung schnell auf dem Müll.
Gesegnete Weihnachten
 
59. Die Weihnachtsbäckerei
Feingebäck verursacht weniger Treibhausgase als Schokolade, dunkle Schokolade wiederum weniger als helle oder weiße. Wenn Sie zudem in Ihrer Weihnachtbäckerei ökologisch produzierte Zutaten nutzen, sowie Margarine statt Butter und alle Plätzchensorten gleichzeitig im Ofen backen, haben Sie schon wieder etwas CO2 gespart.
Wir wünschen Ihnen einen schönen 1. Advent!
 
58. Klimafreundlich dekorieren
Bald wird es vorweihnachtlich! Sie wollen Ihre Wohnung adventlich dekorieren, einen Adventskranz aufstellen oder Lichterketten aufhängen? Eine klimafreundliche Herstellung des Kranzes, geringe Verbrauchswerte wie z.B. bei LED Lichterketten, sowie die erneute Verwendung der Dekoration aus dem letzten Jahr, schützen das Klima. Kerzen aus Bienenwachs sind verträglicher für die Umwelt als herkömmliche Paraffinkerzen, die im Erdölverarbeitungsprozess hergestellt werden.. Außerdem duften Bienenwachskerzen angenehm natürlich und Sie unterstützen damit Bienen – besonders wertvolle Nutztiere. Utopia hat einen Einkaufsratgeber für ökologische Kerzen.
 
57. Draußen kalt – drinnen klimaschonend
Die Heizperiode hat begonnen. Nun gilt es, besonders auf ein sinnvolles Heiz- und Belüftungsverhalten zu achten. Einige Räume benötigen weniger warme Luft als die Räume, in denen Sie sich viel aufhalten. Wenn Sie regelmäßig, mehrmals täglich vier bis zehn Minuten lang lüften, können Feuchtigkeit und Schadstoffe entweichen. Im Winter reicht oft auch kürzeres und häufigeres Lüften der benutzten Räume aus., Fenster lange auf Kipp stehen zu lassen, sorgt hingegen dafür, dass dem Raum kontinuierlich Wärme entzogen wird und die Heizung mehr arbeiten muss.
 
56. Klima-Kleider-Party
Es ist Herbst! So manche möchten sich zur kühleren Jahreszeit neu einkleiden oder benötigen noch das eine oder andere warme Stück. Unsere Kleidung wird in aller Regel nicht in Deutschland und meist auch nicht in Europa hergestellt. Das bedeutet nicht nur weite Wege, sondern häufig auch miserable Arbeitsbedinungen. Außerdem gibt es weitere katastrophale Konsequenzen für Natur und Klima, z.B. hohen Wasserverbrauch für Baumwolle oder Leinen, hohen Pestizideinsatz, etc.
Faire Kleidung, die ökologisch hergestellt wurde, gibt es nur selten und häufig auch nur zu höheren Preisen. Da bieten Kleidertauschpartys eine gute Alternative. Hier bringt man gut erhaltene Kleidung, die man nicht mehr trägt, mit und tauscht sie gegen andere Kleidung aus. Schauen Sie doch mal, ob bei Ihnen in der Nähe demnächst eine Veranstaltung stattfindet. Anfang Oktober gibt es beispielsweise in Potsdam (7.10. oskar), Bremen (8.10.), am 14.10. in Hamburg, Frankfurt und am 15.10. in Osnabrück und Haßloch.... um nur ein paar wenige zu nennen. Auf kleidertausch.de gibt es eine Verlinkung zur Facebooksite mit weiteren Terminen.
Nutzen Sie Ihre Kleidung so lange es geht und tauschen Sie noch nicht abgetragenes mit Ihren FreundInnen, mit der Verwandtschaft oder auf Kleidertauschpartys. Second Hand Kleidung unterstützt aktiv das Klima.
 
55. Klimafreundlicher Schul- und Semsterstart
In einigen Bundesländern hat die Schule bereits begonnen, auch die anderen Länder und die Semster an den Hochschulen starten bald. Denken Sie beim Kauf der notwenidgen Schreibutensilien an umweltfreundliche Produkte. Collegeblöcke, Druckpapier & Co gibt es zahlreich mit dem Umweltsiegel Blauer Engel. Auch Stifte, Bastelmaterialien und andere Utensilien gibt es in umweltfreundlichen Varianten. Im Ergebnis unterscheiden sich die Materialien nicht mehr von konventionellen - "nur" in der Umweltfreundlichkeit: es werden Wasser, Holz und Chemikalieneinsatz gespart und damit schonen Sie das Klima. Machen Sie mit, damit nicht nur etwa 10% der gekauften Schulhefte aus Recyclingpapier sind.
Hier finden Sie eine Liste von Recyclinghefte
Und für weitere Bildungsarbeit gibt es hier Materialien zum Thema Recycling
 
54. Klimaschutz im Büro
Wenn Sie im Büro Energie sparen schonen Sie zwar nicht Ihren eigenen Geldbeutel - dennoch geht es natürlich ums gleiche Klima.
Sie können auch mit Kleinigkeiten einen wertvollen Beitrag erzielen. Hier ein paar Beispiele:

  • Bildschirm ausstellen, wenn Sie in der Mittagspause, einem Meeting, o.ä. sind
  • Licht löschen, wenn Sie es nicht benötigen
  • Heizung runter drehen (und in der Heizperiode das Fenster nicht auf Dauerkipp stellen)
  • in der Kantine nach ökologischer Lebensmittel fragen
  • bei der Bestellung von Büromaterial ökologische produziertes bestellen (oder anfragen, ob ökologisch beschafft werden kann)
  • Ihr Recht auf freie Reisemittelwahl nutzen - Sie sind nicht verpflichtet für Dienstreisen zu fliegen (Orte in Deutschland und zum Teil auch im europäischen Ausland lassen sich oft ohne großen Zeitverlust auch per Bahn anreisen)
  • eine Umweltgruppe gründen (oder der vorhandenen beitreten)

 
53. Ökologisch reinigen
Steigen Sie auf ökologische Reinigungsmittel um. Diese Mittel beinhalten keine oder wenig aggressive Chemie und schutzen daher Natur und Klima. Außerdem sind sie oft besser verpackt, da die Unternehmen auf mehr Recycling oder effizientere Verpackung achten. Sie können darüberhinaus auf die Art der Verpackung achten - müssen es z.B. einzeln verpackte Tabs sein oder geht auch dosierbares Pulver, dass in nur einer Tüte verpackt ist?
 
52. Elektronik im Auto mit Bedacht anstellen
Schalten Sie jede Elektronik im Auto, die Sie nicht unbedingt benötigen aus. Klimaanlagen sind zwar bei extrem heißen Temperaturen hilfreich, um konzentriert bleiben zu können, aber jedes Grad mehr benötigt weniger Energie und weniger höchst klimaschädliche Kühlungsflüßigkeit.
Als Richtwert gilt maximal 6 Grad unter Außentemperatur. Außerdem ist es wichtig die Klimaanlage und ihre Dichtigkeit regelmäßig überprüfen zu lassen.
Übrigens: wer ganzjährig möglichst wenig Elektronik nutzt (z.B. auch Sitzheizung) schont die Starterbatterie - deren Schwäche immer noch Hauptgrund bei Autopannen ist.
 
51. Klimafreundlich mit Papier umgehen
Für Frischfaserpapier braucht es Holz - und zwar nicht wenig. In einem Kilogramm Frischfaserpapier steckt ein Vielfaches an Holz. Je nach Baum- oder Papierart und Ausschussmenge von 2,5 bis 10 Kilogramm Holz.
 
50. Klima to go
Besitzen Sie schon einen Mehrwegbecher für Ihren morgendlichen Kaffee unterwegs?
320.000 Becher stündlich werden in Deutschland weggeworfen, stündlich! Durch die dünne Beschichtung können die Einwegbecher nicht in gutes Recyclingpapier umgearbeitet werden - die meisten werden verbrannt. Recyclingpapier darf aus hygienischen Gründen nicht verwendet werden - daher werden jedes Jahr in Deutschland rund 43.000 Bäume für unseren Becherbedarf gefällt.
Genügend Gründe für einen eigenen Becher? Noch besser: nehmen Sie sich die Zeit und setzen Sie sich ins Cafe. Dann gibt's Ihr Getränk in Porzellan.
 
49. Klimafreundlich mobil
Wir alle wissen zwar, dass fahrradfahren oder laufen umweltfreundlicher als autofahren oder fliegen sind. Doch wie sieht es mit der Umsetzung aus?... Überlegen Sie sich, wie Sie in Ihrem Alltag darauf noch mehr achten können. Etwa die Hälfte aller Autofahrten sind kürzer als 5 Kilometer. Wie sieht Ihre eigene Bilanz aus?
Wenn im Alltag Rad und ÖPNV bereits die erste Priorität sind, können Sie dies noch auf Ihre Urlaubsplanung ausweiten. Muss es ein Ort sein, an dem Sie nicht mit Rad oder per Zug/Bus hinkommen? Was sind mögliche Alternativen oder wo gäbe es Kompromisse?
 
48. Klimafreundlich im Garten - ohne Torf
Die Gartenzeit beginnt und damit oft der Bedarf an Erde. Wer nicht genügend im Garten hat, muss einkaufen gehen. Die meiste Erde im Handel enthält 70-90% Torf. Durch den Torfabbau werden wertvolle CO2 Speicher, sogenannte Senken, zerstört und viele Emissionen freigesetzt. Laut NABU sind 30% der erdgebundenen Treibhausgase in Mooren einegschlossen, die jedoch nur 3% der Landfläche ausmachen. Diese natürlichen und zudem artenreichen CO2 Speicher Moore sollten also nicht weniger sondern eher mehr werden. Freizeitgärtnerinnen in Deutschland kaufen jährlich 2,5-3 Millionen Kubikmeter Torferde!
 
Damit Sie die durch Blumenerde mit Torf freigesetzten Emissionen nicht über unsere Projekte ausgleichen müssen, besorgen Sie sich direkt torffreie Bioerde. Sie erhalten sie in einigen Bioläden, in großen Bauhäusern und im Online-Handel.
 
 
47. Klimafreundlich Lebensmittel kaufen
In vielen Haushalten werden jährlich große Mengen an Lebensmitteln weggeworfen. Das ist schlecht für die Umwelt und schlecht für den Geldbeutel. Überlegen Sie daher vor dem Einkaufen genau, was Sie wirklich brauchen. Wählen Sie außerdem gezielt aus, was Sie mitnehmen. Viele Produkte haben eine Reise über den halben Globus hinter sich, bevor sie in den Regalen stehen. Solche Transporte verursachen große Mengen an CO2. Greifen Sie daher lieber auf regionale und saisonale Lebensmittel zurück.
In einigen Städten gibt es auch Solidarische Landwirtschaften - hier wird ein lokaler landwirtschaftlicher Betrieb vorfinanziert und Sie können die regelmäßige Gemüseportion per Fahrrad im nächsten Depot abholen. Zudem können Sie in der Gemeinschaft beim Gemüseanbau und der Ernte helfen.
 
46. CO2 fasten
Für die Christen beginnt am Aschermittwoch die 40-tägige Fastenzeit bis zum Karsamstag (15.4.). In Anlehnung an die Überlieferung der 40 Tage, die Jesu in der Wüste verbrachte, fasten Christen weltweit. Fasten wird hierbei nicht nur als Verzicht auf bestimmte Lebensmittel verstanden sondern wird verstärkt als Verzicht auf einen Teil des hierzulande hohen Lebensstandards gesehen.

Versuchen Sie etwas für’s Klima zu fasten. Hierbei können Sie unsere Tipps nutzen und sich etwas aussuchen, was Sie definitiv nicht „für immer“ durchhalten könnten oder wollen würden. Sind Sie beispielsweise leidenschaftlicher Fleischesser und können sich auch aus Klimagründen nicht vorstellen Vegetarier zu werden, so probieren Sie das 2017 für die Fastenzeit aus. Reduzieren oder verzichten Sie bis Karsamstag auf Fleischprodukte. Wenn Sie häufig auf das Auto angewiesen sind und es dadurch - vielleicht aus Gewohnheit - täglich nutzen, reduzieren Sie die Autonutzung für diese Zeit auf das absolute Minimum. Oder beobachten Sie bis Karsamstag Ihr Konsumverhalten - überlegen Sie bei jedem Einkauf: benötige ich das unbedingt?
Auf diese Weise können Sie etwas zur Bewahrung der Schöpfung beitragen.
 
45. Klimafreundlich im Winter?
Es wird nochmal kalt im Februar. Achten Sie bei winterlichen Temperaturen besonders auf Ihr Heizverhalten.
Übrigens: falls Sie es noch nicht getan haben, nutzen Sie die niedrigen Temperaturen zum Abtauen Ihrer Gefriertruhe/Ihres Gefrierfaches oder zum Säubern Ihres Kühlschrankes. Die Lebensmittel einfach auf dem Fensterbrett oder dem Balkon deponieren und schon kann es losgehen.
 
44. Sinnvolle Vorsätze für 2017
Auch dieses Jahr möchten wir Ihnen an dieser Stelle "Gute Vorsätze" vorschlagen: Nehmen Sie sich mindestens eine wichtige Änderungen für das Neue Jahr vor, die das Klima schont, die Energiewende unterstützt und sozial verträglich ist.
Hier sind unsere Vorschläge, die für Sie wenig bis kein Geld kosten, aber große Effekte haben:

1. Wechseln Sie zu einem zertifizierten Ökostromanbieter. So fördern Sie die Energiewende und meistens ist der Tarif nur wenig teurer als Ihr bisheriger Anbieter
2. Wechseln Sie zu einer ethischen-ökologischen Bank. So wird Ihr Geld nicht mehr in Rüstung oder Kohleabbau investiert. Wissen Sie nicht welche? Werfen Sie einen Blick auf: utopia.de - auch christliche Banken achten in der Regel auf ethisches Investment. Die Bank im Bistum Essen kompensiert sogar Ihre unvermeidbaren Emissionen über unsere Projekte.
3. Wechseln Sie zu einer ethischen Krankenversicherung. Jeden Monat zahlen Sie und Ihr Arbeitgeber Beiträge an die Krankenkasse; vieles davon wird zunächst mal angelegt. Die meisten Krankenkassen achten hierbei nicht auf ethische Anlagemöglichkeiten. Je früher Sie im Berufslebens sind, desto mehr Geld geht in die Finanzplanung einer Krankenkasse. Uns ist die BKK advita bekannt, die starke ethische und ökologische Kriterien zu Grunde legt und auch bei sich selbst nicht Halt macht und beispielsweise 1+2 für Ihr Büro erfüllt. Kennen Sie noch eine weitere klimaschonende Krankenversicherung? Mailen Sie uns.
4. Verzichten Sie auf (Rind)Fleisch. Die Produktion von tierischen Produkten, insbesondere Fleisch, verursacht durch Haltung, Futtermittelanbau und im Verarbeitungsprozess vermeidbare Emissionen. Wenn Sie sich nicht komplett vegetarisch/vegan ernähren möchten, gehen Sie schrittweise vor. Durch Rindfleisch werden besonders viele Emissionen verursacht; außerdem für Fleisch, das von weit herkommt, das tiefgefroren wurde, das nicht biologisch erzeugt wurde. Betrachten Sie Fleisch als besondere und wertzuschätzende Speise. Regionales Biofleisch vom Metzger, biologisch-artgerechter Zuchtfisch...
 
43. Klimafreundlich Schenken
Es ist ein schönes Gefühl anderen eine Freude zu bereiten und etwas zu schenken. Dabei können Sie auch ans Klima denken.
 
42. Vorweihnachtliches Licht
Es beginnt die Zeit des Jahres, in der wir unsere Vorfreude auch durch Beleuchtungen in den Fenstern, auf dem Adventskranz und bald am Baum zeigen.
Achten Sie beim Einkauf auf energiesparsame Lichterketten und schalten Sie sie aus, wenn Sie den Raum wechseln. Eine Lichterkette mit 10 Lämpchen á 25 Watt benötigt bei einer Brenndauer von 8 Stunden in einem Monat etwa soviel wie ein sparsamer Kühlschrank in 5 Monaten Dauerbetrieb. Probieren Sie eine LED-Lichterkette aus. Bei Kerzen empfiehlt es sich heimisches Bienenwachs oder Kerzen aus Biomasse gegenüber den Konventionellen aus Paraffin, das im Erdölverarbeitungsprozess hergestellt wird, vorzuziehen. Achten Sie auch beim Adventskranz darauf, dass seine Herkunft regional ist und er keine Plastikdekoration um sich hat.
 
41. Klimaschonend in die Heizperiode
Jetzt beginnt wieder die Heizperiode. 70-80% der Energie in deutschen Haushalten geht in die Wärme. Umso wichtiger ist es die Wärme gezielt einzusetzen. Räume die wenig oder nur kurzzeitig genutzt werden (Gang, Abstellkammer, Gästezimmer), brauchen nur so warm sein, dass es keine Schimmelgefahr gibt oder es sehr unangenehm ist, dort kurz zu verweilen. Auch das Schlafzimmer braucht nicht so warm wie der Wohnbereich sein – 16 Grad genügen hier.
Denken Sie auch stets an Stoßlüften statt Dauerkipp.
 
40. Obstbaum pflanzen
Haben Sie schon Ihren Obstbaum gepflanzt? Die kühlen Tage sind die optimale Zeit dafür, da sich die Wurzeln somit in Ruhe festigen können. Und nebenbei schonen Sie sogar langfristig das Klima! Wer auf seine eigene Ernte zurückgreifen kann, schont seinen Geldbeutel, lebt ökologisch und vermeidet, importiertes Obst zu kaufen. Wer keinen eigenen Garten besitzt, kann sich den Urban Gardening-Projekten in der Heimatstadt anschließen. Für Berlin gibt es bereits mehrere dieser Projekte. Eine Übersicht dazu finden Sie auf Berlin.de
 
39. Waschmittel aus Kastanien herstellen
Herbstzeit ist Kastanienzeit! Sie ist eines der beliebtesten Bastelutensilien und auch zur Winterzeit ein beliebter Snack. Aber wussten Sie, dass in der Kastanie noch viel mehr steckt? Mit geringem Aufwand können Sie bereits aus aus wenigen Kastanien eigenes Waschmittel herstellen. Damit können Sie einmal etwas für das Klima tun, indem Sie vermeiden, nicht-klimafreundliches Waschmittel zu kaufen und schonen zugleich Ihren Geldbeutel. Eine genaue Anleitung finden Sie bei Utopia
 
38. Spritsparend unterwegs
Frühzeitig in höhere Gänge schalten und niedrigtouriges Fahren vermindern den Kraftstoffverbrauch. Vorausschauend Fahren reduziert Bremsvorgänge. Außerdem ist zu schnelles Fahren besonders klimaschädlich, da bei hoher Geschwindigkeit der Spritverbrauch erheblich steigt.
Machen Sie doch mal einen Kurs in spritsparendem Fahren - das tut nicht nur dem Klima gut, sondern schont auch Ihren Geldbeutel.
Weitere Infos zu dem Thema gibt es u.a. beim Verkehrsclub Deutschland
 
37. Einkaufen mit möglichst wenig Plastik
Die Produktion von Plastik ist energieintensiv, die Wiederverwertung bzw. Entsorgung häufig mangelhaft. Zu oft landet Plastik im Meer und wird dort zu einer ernsten Bedrohung für die Meeresbewohnerinnen. Achten Sie besonders beim Einkaufen darauf möglichst wenig Plastik zu verwenden. Baumwolltaschen oder mitgebrachte Gefäße zum Einkauf auf dem Markt und dem Laden. Auch auf Papiertüten sollten Sie weitgehend verzichten - viele Bäckereien geben Ihnen Ihr Brot oder Ihre Brötchen direkt in mitgebrachte Baumwolltaschen. Und in einigen Städten gibt es Läden, die gezielt Verpackung vermeiden.
 
Gerade die letzten 1,5 Jahre sind viele solcher "unverpackt"-Läden hinzugekommen. Es gibt sie in Berlin, Bonn, Dresden, Erfurt, Hannover, Karlsruhe, Kiel, Leipzig, Mainz, Mönchengladbach, Münster, Recklinghausen, Schwäbisch Gmünd, Trier, Villach, Wien, Wiesbaden und an einigen weiteren Orten.
 
Für die Online-KäuferInnen sei auf Plasno.de hingewiesen.
 
36. Stromfressen beenden
Zunehmend benötigen Elektrogeräte Strom, wenn sie nicht genutzt werden. Deutschlandweit macht das jährliche Kosten in Milliardenhöhe aus. In Ihrem Haushalt kann das zum Beispiel ein DVD Player sein, der rund um die Uhr auf Standby steht. Der dauerhafte Standby-Betrieb eines einzelnes Gerät kann 20 Euro Stromkosten jährlich bedeuten, von denen Sie nichts haben. Machen Sie mal einen Rundgang durch Ihr Zuhause oder durch Ihr Büro und überprüfen Sie, wo es Geräte gibt, die am Netz hängen, ohne ständig benötigt zu werden.
 
35. Urlaubszeit: Campingzeit
 Eine Übernachtung in einem Hotel verursacht eine Menge CO2. Außerdem verbrauchen moderne Hotelanlagen in heißeren Ländern eine Menge Wasser, das in diesen Regionen häufig ohnehin schon knapp ist. Verbringen Sie doch mal einige Nächte in einem Zelt. Das spart CO2 und bringt Sie der Natur ein Stück näher. Wenn Sie sich doch fürs Hotel entscheiden achten Sie darauf, dass Ihre Unterkunft ein GTSC (Global Sustainable Tourism Council) anerkanntes Siegel hat.
 
34. Klimaschonende Suchmaschinen nutzen
Jede Suche im Internet aktiviert Großserver, die wiederum viel Strom benötigen. Verwenden Sie die Suchmaschinen Ecosia.de oder Ecosearch.org, die umweltbewusst sind. Ecosia zum Beispiel pflanzt für jede durchgeführte Suche Bäume. Wenn alle auf diese Suchmaschine umsteigen werden viele neue Bäume gepflanzt, die viel CO2 binden können
 
33. Klimaschonende Klimaanlagen?
In den meisten Autoklimaanlagen ist das höchst klimaschädliche Mittel Thetrafluorethan. Der Effekt aufs Klima ist über 1.000 mal höher als bei der Nutzung von CO2 zur Kühlung, womit seit ein paar Jahren experimentiert wird. Wenn Sie eine Klimaanlage haben, nutzen Sie diese nur, wenn offene Fenster wirklich nicht ausreichen, kühlen Sie maximal 6 Grad unter Außentemperatur und lassen Sie die Klimaanlage und den Kältemittelstand regelmäßig prüfen.
Mehr Informationen zu Klimaanlagen im Auto gibt es z.B. unter www.autoklimaanlage.info oder beim Umweltbundesamt
 
32. Regionales Bier statt Import-Bier
Beim Entspannen im Biergarten oder Genießen des wohlverdienten Feierabends auf regionale Biere zurückgreifen anstatt auf Import-Biere. Das spart eine Menge CO2, da es nicht so weit transportiert werden muss. Außerdem lernt man immer wieder neue leckere regionale Biersorten kennen.
 
31. Car Sharing - eigenes Auto abschaffen
Vielerorts in Deutschland ist es möglich sich nach Zahlung einer Jahresgebühr einen Wagen für einen vereinbarten Zeitpunkt ausleihen, oder solche Autos stehen in Ihrer unmittelbaren Nähe ohnehin, warten auf Sie und lassen sich per Smartphone-App ganz einfach nutzen.Geteilte Autos bedeutet optimierte Nutzung und freut das Klima. Außerdem sparen Sie Zeit und Nerven für Reparaturen, TÜV und oft müssen Sie auch weniger lang nach Parkplätzen suchen.
 
30. Genau gekocht
Mit geschlossenem Topfdeckel kochen spart viel Energie. Außerdem kommt nicht zu viel Feuchtigkeit in die Küche, die sich zwischen den Fließen absetzen kann. Und vorm Kochen prüfen, welche Herdplatte genau unter den Topf passt, führt zu noch mehr Energieersparnis.
 
29. Tipp: Voll abgetaut
Haben Sie diesen Winter schon ihr Gefriefach abgetaut? Wenn nicht, wird's höchste Zeit. Noch können die eher kühlen Temperaturen auf Balkon/Fensterbrett genutzt werden, um die Lebensmittel während des Abtauens dort zu lagern. Auch selbstabtauende Geräte müssen von Zeit zu Zeit abgetaut werden.
 
28. Tipp: Klimabewusste Schokofreundinnen
Wählen Sie lieber dunkle Schokolade, denn diese emittiert in der Produktion weniger Treibhausgase als Milchschokolade oder weiße Schokolade. Außerdem: enthält dunkle Schokolade weniger Zucker, ist also weniger ungesund als helle Schokolade. Sie essen einfach gerne helle Schokolade? Kennen Sie schon unsere klimafreundliche Schokli? Bestellen Sie gerne bei uns.
 
27. Tipp : Smarte Handynutzerinnen und -nutzer II.
Der Akku Ihres Smartphones oder Tablets ist zu schnell leer? Reduzieren Sie die Leuchtintensität. Das Display nutzt einen Großteil der Energie und dabei vor allem durch Beleuchtung. Reduzieren Sie die Lichtintensität und die Dauer der Beleuchtung, hier reichen 15 Sekunden meist gut aus.
 
26. Kälte nutzen
Nutzen Sie die momentanen einstelligen Temperaturen dafür, Ihr Gefrierfach abzutauen. Lebensmittel können Sie in der Zeit einfach auf Balkon oder Fensterbrett aufbewahren, dann tauen sie nicht komplett auf. Selbst Gefriertruhen oder Kombischränke, die sich als selbst abtauend bezeichnen, sollten ab und an komplett abgetaut werden.
 
25. Klimafreundliche Küche
Füllen Sie Spül- und Waschmaschinen komplett. Eine halb volle Maschine benötigt genauso viel Wasser und Energie, wie eine volle Maschine. Reduzieren Sie auch die Temperatur soweit wie möglich.
 
24. Umweltmanagement in Ihrer Gemeinde
Auch als Gemeinde können Sie Ihren Beitrag leisten: Mit Einführung des kirchlichen Umweltmanagementsystems »Grüner Hahn« bzw. »Grüner Gockel« senken Sie Ihre Betriebskosten und schützen zugleich das Klima.
 
23. Drei Gute Vorsätze für 2016
Nehmen Sie sich drei wichtige Änderungen für das Neue Jahr vor, die das Klima schonen, die Energiewende unterstützen und sozial verträglich sind.
Hier sind unsere drei Tipps, die für Sie wenig bis kein Geld kosten, aber große Effekte haben:

1. Wechseln Sie zu einem zertifizierten Ökostromanbieter. So fördern Sie die Energiewende und meistens ist der Tarif nur wenig teurer als Ihr bisheriger Anbieter
2. Wechseln Sie zu einer ethischen-ökologischen Bank. So wird Ihr Geld nicht mehr in Rüstung oder Kohleabbau investiert.
3. Wechseln Sie zu einer ethischen Krankenversicherung. Jeden Monat zahlen Sie und Ihr Arbeitgeber Beiträge an die Krankenkasse; vieles davon wird zunächst mal angelegt. Die meisten Krankenkassen achten hierbei nicht auf ethische Anlagemöglichkeiten. Uns ist die BKK advita bekannt, die starke ethische und ökologische Kriterien zu Grunde legt und auch bei sich selbst nicht Halt macht und beispielsweise 1+2 für Ihr Büro erfüllt.
Kennen Sie noch eine weitere klimaschonende Krankenversicherung? Mailen Sie uns.
 
22. Weihnachten - Fest des Konsums
Weihnachten wird immer mehr zum Konsumfest. Achten Sie bei Geschenken auf Umwelt- und Klimafreundlichkeit!
Auch ein Spendengeschenk kann - besonders für Menschen, bei denen Sie nicht wissen, was sie Ihnen schenken sollen - etwas passendes sein. Viele Hilfsorganisationen bieten soetwas mit kreativen Ideen an. Auch Weltläden haben originelle Gegenstände. Selbstmachen ist übrigens nicht nur klimafreundlich sondern auch voll im Trend. Wie wäre es also mit einem Glas selbstgemachter Marmelade oder Pralinen?
Achten Sie bei elektronischen Geräten darauf, ob die Beschenkte sie wirklich benötigt und ob es eine energiesparsame Version davon gibt.
Übrigens: Meistens lässt sich Geschenkpapier wiederverwerten. Das spart unnötigen Papier- oder Plastikmüll und damit auch ein wenig CO2.
 
21. Vorweihnachten - Zeit des Lichts
Wenn Sie Lichterketten aufhängen möchten, nutzen Sie energiesparsame Lichterketten, eine mit 10 Lämpchen á 25 Watt benötigt bei einer Brenndauer von 8 Stunden in einem Monat soviel wie ein energiesparsamer Kühlschrank in 5 Monaten. Inzwischen gibt es gute LED Lichterketten! Nutzen Sie auch Zeitschaltuhren, damit die leuchtende Deko an Fenster und Balkon nicht die ganze Nacht durchbrennt.
Übrigens: wir verbrauchen in Deutschland rund 500 Millionen Kilowattstunden für die Weihnachtsbeleuchtung. Damit könnten 140.000 Haushalten für ein Jahr mit Strom versorgt werden.
 
20. Advent, Advent
Der 1.Advent steht vor der Tür und bevor Sie einen Adventskranz kaufen, denken Sie ans Klima! Muss viel Plastikdekoration am Kranz sein? Ist bei Ihnen in der Nähe ein Wald und Sie können selbst ein paar Zweige und natürliche Dekoration sammeln? Und natürlich sind Bienenkerzen ein großer Klimafreund!
 
19. Klimaschonend Backen
Backen Sie mal mit Pflanzenmargarine statt Butter. Hier können Sie auf 250g Fett etwa 5,7 Kilogramm CO2 einsparen.
Außerdem: bei heutigen Backöfen kann man gut Nachwärme einrechnen
 
18. Smarte Handynutzerinnen und -nutzer I.
Jährlich werden weltweit 1,5 Mrd Handys produziert – in jedem sind wertvolle Stoffe wie Kobald und Gold. Nutzen Sie Ihr mobiles Telefon möglichst lange und achten Sie darauf, dass Einzelteile (wie Akku) ersetzbar sind.
 
17. Energiesparender Abwasch
Mit dem Geschirrspüler ist es wasser- und stromsparender als von Hand zu spülen – vor allem, wenn er voll gefüllt ist und im Normal- bzw. Sparprogramm läuft. Wenn Sie regelmäßig mit dem Geschirrspüler den Abwasch machen können Sie auch die Wassertemperatur in der Küche runterstellen und sparen weitere Energie
 
16. Effiziente Backhitze
Entfernen Sie nicht genutzte Backbleche und -formen aus dem Backofen, bevor Sie ihn nutzen. Damit lassen sich bis zu 20% Energie sparen
 
15. Zeit für neue Herbstmode?
Second-Hand Kleidung oder zertifiziert öko-faire Textilien belasten das Klima weniger als konventionell hergestellte Kleidung großer Ketten. Die chemiefreie Produktion schont Ihre Haut und für faire Preise gibt es viele schöne Second-Hand Kleidungsstücke!
 
14. Kontowechsel als Klimaschutz
Falls Sie Ihr Konto noch nicht bei einer ethischen Bank haben, ist dies ein wichtiger Schritt zu mehr Klimaschutz. Ethisch agierende Banken, wie die GLS Bank, die Umweltbank, die Triodos, die Ethikbank und auch kirchliche Banken, wie z.B. die Steyler Bank, investieren nicht in Atom, Kohle, Rüstung & Co - sondern in soziale Projekte, in Klimaschutz und den Aufbau von erneuerbaren Energie. Beraten Sie sich und wechseln Sie, damit Ihr Geld nicht hinter dem Rücken gegen Ihre Ideen arbeitet!
 
13. WLAN nur bei Nutzung
Deaktivieren Sie zuhause Ihren WLAN-Router. Wenn ein Router rund um die Uhr läuft, benötigt er über 100 Kilowattstunden pro Jahr. Bei einer Nutzung von ca. 3 Stunden täglich lassen sich bei konventionellem Strom etwa 50 Kilogramm CO2 jährlich einsparen (und ca. 25 Euro Stromkosten).
 
12. Klimafreundlich Zähneputzen
Sie nutzen eine elektrische Zahnbürste? Legen Sie die Bürste öfter mal neben das Aufladegerät. Ständiges Be- und Entladen schadet dem Akku und verbraucht unnötige Energie. Auch das Ladegerät sollten Sie bei Nichtverwendung aus der Steckdose ziehen. Wenn Sie öfter komplett entladen, können Sie Stromkosten von bis zu 10 Euro im Jahr sparen. Noch klimafreundlicher ist natürlich manuelles Zähneputzen
 
11. Heiße Abkühlung im Kühlfach
Zu viel gekocht? Kein Problem, Essensreste können meist wunderbar ein paar Tage im Kühlschrank auf den nächsten Hunger warten oder wesentlich länger eingefroren bis zur kompletten Verwertung gelagert werden. Achten Sie darauf, keine noch heißen Gerichte in den Kühlschrank oder das Gefrierfach zu stellen, sondern sie erst auf Zimmertemperatur abkühlen zu lassen - im Herbst/Winter ist auch der Balkon perfekt hierfür!
Denken Sie daran, dass Gefriergeräte die größten Stromfresser im Haushalt sind!
 
10. Ohne Alufolie in der Küche
Die Produktion eines Kilo Alufolie verursacht 9 Kilogramm CO2. Anstelle von Alufolie zum Aufbewahren oder Transportieren von Lebensmittel können Glas- oder Kunststoffgefäße verwendet werden. Für 1-2 Tage lassen sich Essensreste im Kühlschrank gut auch mit einem Teller abdecken.
Falls man doch mal Alufolie braucht gibt es in guten Naturkostläden oder Biosupermärkten auch recycelte Alufolie, genauso hygienisch aber mit bis zu 90% weniger Energie hergestellt.
 
9. Wasser auf Wohlfühltemperatur
Wenn Sie einen Durchlauferhitzer nutzen: stellen Sie ihn auf die passende Temperatur. Meist reichen 45-50 Grad, teilweise auch weniger – je nachdem, wie Sie das warme Wasser in der Regel nutzen. Die Temperaturreduktion nutzt nicht nur dem Klima, sondern auch den Leitungen, weil sie weniger schnell verkalken.
 
8. Stromsparen zuhause - auch Kleinvieh macht Mist
Ziehen Sie Ladegeräte von Laptop, Handy und Co, jeweils wenn sie nicht in der Nutzung sind aus der Steckdose – oder Sie nutzen eine ausschaltbare Steckerleiste, die Sie allerdings dann auch ausschalten müssen :) Denken Sie bei der Gelegenheit auch ans Ausschalten von Standby aller Geräte, die nicht in Verwendung sind, das macht noch mehr aus!
 
7. Klimaschonendes Grillen
Eines der wohlmöglich letzten Sommerwochenenden steht uns bevor. Wenn Sie diese Woche nochmal Grillen werden - denken Sie an's Klima.
Klimafreundliches Grillen geht am besten vegetarisch und auf dem Gasgrill. Wer dennoch Fleischsteak essen möchte, sollte helles Biofleisch aus der Region verwenden – und wem das Rauchfeeling wichtig ist, sollte für ein klimabewusstes Grillen auf nachhaltige Forstwirtschaft der Holzkohle achten. Probieren Sie Alternativen zum Fleischsteak, z.B. aus Seitan oder Lupinen.
 
6. Klimaschonende Ernährung
Wenn Sie sich nicht komplett vegetarisch ernähren wollen, essen Sie mehr Fisch und Geflügel als Säugetiere. Fleisch von Vierbeinern verursachen durch Haltung/Produktion meist weit mehr Emissionen.
Außerdem: biologisch produziertes Fleisch aus der Region ist in der Regel deutlich weniger klimaschädlich als konventionelles aus dem Supermarkt.
 
5. Fallende Blätter
Bei so einem heißen Sommer lassen schon die ersten Bäume ihre Blätter fallen. Und auch sonst gibt es einiges im Garten zu tun.
Vermeiden Sie den Einsatz elektrischer Gartengeräte (z.B. Laubbläser).
Außerdem: das schont nicht nur die eigenen, sondern auch die Ohren der Nachbarn und nicht zuletzt die kleinen Nutztiere werden es Ihnen danken.
 
4. Flüssiger Sommertipp
In so einer heißen Woche wie dieser ist ausreichend Trinken natürlich besonders wichtig. Aus Klimaaspekt empfehlen wir Mineralwasser aus Glasflaschen eines regionalen Abfüllers. Mineralwasser in PET Flaschen belastet das Klima etwa doppelt so stark wir regionales in Mehrwegflaschen aus Glas.
Außerdem reduzieren Sie so Ihre Abfallmenge. Noch besser ist das Trinken von Leitungswasser. In einer Glaskaraffe mit Minzblättern aus dem Garten oder Gurkenscheiben vom Wochenmarkt macht das auch für Gäste was her.
 
3. Sommertipp für klimaschonenden Urlaub
Laut Süddeutsche von heute (27.7.) reisen die Deutschen so viel wie nie dieses Jahr... Wenn Sie Ihren Urlaub noch nicht geplant haben, denken Sie an's Klima. Viele Destinationen lassen sich einfach und oft zeitsparend ohne Flugzeug oder PKW erreichen. Haben Sie schonmal darüber nachgedacht Mallorca per Bahn (bis Barcelona) und Schiff zu befahren oder nach Paris mit dem Nachtzug zu fahren? Inspirationen bietet z.B. vertraeglich-reisen.de
 
2. Sommertipp gegen die Hitze
Besonders wenn Sie zuhause oder im Büro eine Klimaanlage aktiviert haben: lüften Sie nur in den etwas kühleren Morgen- und Abendstunden.
Schalten Sie alle elektrischen Geräte, die Sie nicht verwenden (Drucker, PC, etc.) aus, damit deren Abwärme den Raum nicht weiter erhitzt.
 
1. Ökostrom - ja bitte!
Noch immer nicht umgestiegen? Es gibt viele gute und auch preiswerte Alternativen zum Strom der Stadtwerke.
Sie wissen nicht zu welchem Anbieter wechseln? Hier finden Sie eine Liste und mehr Informationen zu zertifizierten Ökostromanbietern. Grüne Energie
 
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