Klima Partnerschaften

Die Klima-Kollekte ist Mitglied verschiedener nationaler Netzwerke und arbeitet mit Kooperationspartner:innen, Botschafter: innen und Testimonials zusammen.

Unsere Botschafter:innen

Porträt Dr. Peter Birkhofer
Dr. Peter Birkhofer

"Aktiver Klimaschutz wird nicht nur vom Pariser Klimaabkommen gefordert, sondern folgt auch aus der uns von Gott gegebenen Verantwortung gegenüber seiner Schöpfung. Diesen Weg muss eine jede Organisation durch eigene Konzepte für die Themen Bauen, Heizen und Mobilität selbst bestreiten. Dazu gehört neben einer grundlegenden Haltungsänderung auch der Verzicht auf gewohnte Bequemlichkeit in den wohlhabenden Staaten. Mit Mitteln der Klima-Kollekte können Länder des Globalen Südens dabei unterstützt werden, den Ausstoß eigener Emissionen zu reduzieren. So lassen sich die Lasten des Klimawandels fairer verteilen und auch das Verursacherprinzip bewahren. Die Verantwortung liegt bei jenen, die die Emissionen verursachen. Ihnen soll ermöglicht werden, mit eigenen Ideen, Projekten und technischen Verbesserungen die eigene CO2-Bilanz zu verbessern."

Weihbischof Dr. Peter Birkhofer ist Dompropst und Bischofsvikar für Weltkirche, Ökumene / religiöser Dialog in der Erzdiözese Freiburg und Botschafter der Klima-Kollekte.

Porträt Anne Gidion
Anne Gidion

“Gott hat die Erde und alles, was darauf lebt, gut geschaffen. (1. Mose 1.31). Unsere Verantwortung als Menschen ist es, achtsam mit seiner Schöpfung umzugehen. Gelingt uns das? Die Auswirkungen des Klimawandels treffen vor allem die Menschen, die am wenigsten zur Klimakrise beigetragen haben.  Die Finanzierung von Klimaschutzprojekten im Globalen Süden ist entscheidend: um Emissionen zu reduzieren, aber auch um Armut zu bekämpfen und globale Gerechtigkeit zu fördern. Dafür steht die Klima-Kollekte”

Prälatin Gidion ist Bevollmächtigte des Rates der EKD bei der Bundesrepublik Deutschlandund der Europäischen Union und Botschafterin der Klima-Kollekte.

Bärbel Höhn

Wege zur Klima-Gerechtigkeit

"Die Klimakrise, verursacht von den Industrieländern durch Emissionen von CO2 und klimaschädlichen Gasen, trifft diejenigen am stärksten, die keine Schuld an der Veränderung des Weltklimas tragen: die Menschen in den ärmsten Ländern unserer Erde. Um allen Menschen ein Leben in Würde und gerechter Teilhabe zu ermöglichen, ist es unsere Aufgabe, mit den Ländern des globalen Südens nach Wegen aus der Armut zu suchen. Dazu gehört auch der Ausgleich von CO2-Emissionen durch Projekte mit Ländern des Südens. Wo sich der Ausstoß von CO2- Emissionen nicht vermeiden oder reduzieren lässt, ist der Ausgleich eine gute Möglichkeit für mehr Klimagerechtigkeit."

Bärbel Höhn ist Staatsministerin a.D. und Botschafterin der Klima-Kollekte.

Karin Kortmann

Ein Beitrag zu Nachhaltigkeit

"In der AGENDA 2030 und dem Klimaabkommen von Paris ist die Verantwortung für die Bewahrung der Schöpfung beschrieben. Alle sind dazu aufgefordert, sorgsam mit unserem gemeinsamen Lebensraum Erde und unseren endlichen Ressourcen umzugehen. Papst Franziskus hat seine Enzyklika LAUDATO SI‘ dem amerikanischen Präsidenten Trump im Vatikan überreicht. Ein deutlicher Hinweis, dass sich niemand aus der Verantwortung stehlen darf. Ob Präsident Trump seine CO2-Bilanz mit nachhaltigen Klimaprojekten ausgleicht, ist nicht zu vermuten. Bei uns tun dies immer mehr Menschen. Kompensieren ist das eine. Noch besser ist es, den CO2-Ausstoß zu reduzieren oder ganz zu vermeiden. Werden auch Sie Teil dieser neuen Nachhaltigkeitsbewegung und unterstützen Sie die Klima-Kollekte."

Karin Kortmann ist Vizepräsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Leiterin des GIZ-Regionalbüro West und Botschafterin der Klima-Kollekte.

Testimonials

Karin Bassler

“Der Arbeitskreis Kirchlicher Investoren (AKI) befasst sich mit der ethisch-nachhaltigen Geldanlage und hat dazu einen Leitfaden verfasst, der bereits in der 5. Auflage erschienen ist. Was uns antreibt, ist der Anspruch, dass kirchliches Handeln im Bereich der Vermögensanlage nicht im Widerspruch, sondern im Einklang mit Gottes Geboten und dem kirchlichen Auftrag stehen soll. Nachhaltigkeit mit all ihren Facetten und Dimensionen wird somit im Leitfaden ausführlich behandelt. Aber nur ein Thema beansprucht ein ganzes Kapitel für sich allein: die Klimastrategie für eine ethisch-nachhaltige Geldanlage. Klimaschutz ist von überragender Bedeutung für eine nachhaltige Entwicklung und ein gutes Leben für alle Geschöpfe. Darum ist es wichtig, dass und wie sich die Klima-Kollekte dieses Themas angenommen hat. Sie vernetzt konfessionsübergreifend kirchliche und kirchennahe Organisationen und bündelt Expertise. So kann es allen Interessierten und Engagierten ermöglicht werden, einen sinnvollen Beitrag für den Klimaschutz zu leisten.”  

Dr. Karin Bassler, Pfarrerin und Diplom-Kauffrau - Geschäftsführerin Arbeitskreis Kirchlicher Investoren (AKI)

Kerstin Bause

"Forderungen nach besserem Klimaschutz, klimabewusstem Verhalten und Klimagerechtigkeit sind gleichzusetzen mit verantwortlichem Handeln für eine lebenswerte Welt. Dazu gehört das Engagement zur Bewahrung der Schöpfung, für weltweit gerechte Lebensverhältnisse und einen bewussten Umgang mit Ressourcen. Der KDFB setzt sich dafür unter anderem auch durch die Unterstützung der Arbeit der Klima-Kollekte ein."

Kerstin Bause ist Referentin für Globale Verantwortung des Katholischen Deutschen Frauenbundes e. V. (KDFB)

 

 

Bischof Bedford-Strohm

"Die Begrenzung des Klimawandels gehört zu den größten Herausforderungen unserer Zeit. Um dieser Herausforderung gerecht zu werden, bedarf es politischer Veränderungen, aber auch Veränderungen im Lebensstil."

Bischof Bedford-Strohm ist Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern und ehemaliger Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland.

 

Porträt Catherine Gimbika
Catherine Gimbika

"Emissions offsetting through an efficient cooking stove is highly contributes to environmental conservation, reduction of climate change impacts on the community with many social benefits which we can't be able to manage ourselves."

Catherine Gimbika ist Projektverantwortliche in der Partnerorganisation KCU

Porträt Astrid Hake
Astrid Hake

„Der Klimawandel ist eine Frage der Gerechtigkeit. Er trifft die Länder des globalen Südens, die weit weniger zum Klimawandel beitragen, in viel größerem Maße als die früh industrialisierten Länder. Als Ökumenisches Netzwerk Klimagerechtigkeit fühlen wir uns den Partner*innen weltweit verpflichtet, Anstrengungen für ein gutes Leben für alle zu unternehmen. Aktiver Klimaschutz und Kompensation unvermeidlicher CO2-Emissionen leisten einen Beitrag zu mehr globaler Gerechtigkeit. Die Klimaschutzprojekte der Klima-Kollekte machen diesen Zusammenhang deutlich und beweisen, dass Klimagerechtigkeit möglich ist.“

Astrid Hake ist Koordinatorin des Ökumenischen Netzwerks Klimagerechtigkeit.

Porträt Jutta Hinrichs
Jutta Hinrichs

„Die Pax-Bank ist eine kirchliche Bank und bietet ihren Kunden ethisch-nachhaltige Anlageprodukte und Finanzierungen an. Dazu passend setzt die Pax-Bank nun ein Zeichen für mehr Klimabewusstsein im Bankbetrieb. Als neuer Partner der Klima-Kollekte erfassen wir Energie- und Papierverbrauch sowie Dienstreisen. Das hat einen doppelten Effekt: Wir schaffen innerbetrieblich Bewusstsein für unseren ökologischen Fußabdruck. Gleichzeitig zeigen wir nach außen, dass wir mit unserem „Klimaschutzbeitrag“ Verantwortung für unsere Emissionen übernehmen und ganz im Sinne von „Laudato Si“ den Zusammenhang zwischen Umwelt- und Gerechtigkeitsfragen erkannt haben.“

Jutta Hinrichs, Diplom-Volkswirtin, Stabsstelle Ethik & Nachhaltigkeit, Pax-Bank eG

Porträt Thomas Kamp-Deister
Thomas Kamp-Deister

Der Wert des Klimaschutzes

Klimaschutz ist weit mehr als ein technischer oder politischer Begriff – er ist ein Ausdruck von Verantwortung für die Schöpfung und für zukünftige Generationen. In einer Welt, die zunehmend von Extremwetterereignissen, schmelzenden Gletschern und bedrohten Ökosystemen geprägt ist, wird klar: Unser Handeln heute bestimmt das Leben von morgen.

Der Schutz des Klimas bedeutet, unsere Lebensgrundlagen zu bewahren. Saubere Luft, fruchtbare Böden und ein stabiles Klima sind keine Selbstverständlichkeiten, sondern Ergebnisse einer nachhaltigen und respektvollen Nutzung der natürlichen Ressourcen.

Dabei geht es nicht nur um die globale Ebene. Klimaschutz beginnt vor Ort – in unseren Gemeinden, Schulen und Familien. Jede bewusste Entscheidung zählt: Energie sparen, ressourcenschonend konsumieren, erneuerbare Energien fördern.

Der Wert des Klimaschutzes misst sich nicht nur in Zahlen, sondern in der Hoffnung auf eine lebenswerte Zukunft. Es ist ein gemeinsamer Auftrag, den wir mit Herz und Verstand angehen müssen.

Thomas Kamp-Deister, Referatsleiter, Umweltmanagement und Schöpfungsbewahrung im Bistum Münster

Porträt Wolfgang Schürger
Wolfgang Schürger

„Kompensation über die Klima-Kollekte verbindet kirchliche Partnerschaftsarbeit und Klimaschutz. Super!“

Wolfgang Schürger,  Beauftragter für Umwelt- und Klimaverantwortung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern

Roland Vilsmaier

"Der Katholikentag war 2016 zum vierten Mal in Folge klimaneutral - und auch für den 101. Katholikentag in Münster 2018 kompensieren wir die unvermeidbaren Emissionen wieder über die Klima-Kollekte. Gemeinsam mit vielen unserer Teilnehmerinnen und Teilnehmer halte ich es für wichtig zu zeigen, dass jede und jeder etwas gegen den Klimawandel tun kann: erst Emissionen vermeiden, dann reduzieren, dann kompensieren."

Roland Vilsmaier ist Geschäftsführer des Deutschen Katholikentags

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