CCBD

Energiesparender Herd in Bangladesch

Frauen bei der Projektplanung in Indien
Thomas Hirsch

Frauen bei der Projektplanung in Indien

Bau eines energie-effizienten Herdes aus Lehm in Kenia

Christoph Püschner/Brot für die Welt

Solarlampe in Dalit-Haushalt in Indien

Energieeffiziente Kocher in Indien

Energieeffizienter Kocher in Indien

RDIS

Aufteilung der Kompensationseinnahmen

Die Klima-Kollekte erhält von ihren Nutzenden 25,- pro Tonne CO²-Emissionen, die kompensiert werden sollen. Nach einer erfolgten Kompensationszahlung werden in der entsprechenden Menge anerkannte Emissionszertifikate stillgelegt. Ein Zertifikat entspricht jeweils einer Tonne CO2.

Die Einnahmen werden wie folgt verwendet:

Die Klima-Kollekte kauft CO2-Zertifikate aus großen Projekten (> 5.000 Tonnen CO2-Ersparnis/Jahr) bei den Gesellschafterhäusern für 20,- pro Tonne ein.

1,00 € wird für die Förderung von Kleinstprojekten verwendet, denn auch diese im Verhältnis oft sehr teuren Vorhaben sollen aus entwicklungspolitischen Gründen gefördert werden, da sie oft innovative Ansätze haben und in Regionen stattfinden, in denen Klimaschutz-Projekte noch nicht verbreitet sind.

1,00 € fließt in den Bildungsfond, um das Engagement für den Klimaschutz zu fördern und den eigenen CO2-Fußabdruck bewusst zu machen.

3,00 € behält die Geschäftsstelle für ihre administrativen Tätigkeiten, für Unterhalt und Aktualisierung von Internetseite und CO2-Rechner sowie Öffentlichkeitsarbeit ein.

Damit wird der weitaus überwiegende Teil der eingenommen Mittel (ca. 88%) für die Projektarbeit und lediglich knapp 12% für Werbung und Verwaltung verwendet.

Klimaschutzzertifikate 2020

In dieser Tabelle sehen Sie eine Übersicht der stillgelgten Klimaschutzzertifikate.

Seit Gründung der Klima-Kollekte im Jahr 2011 konnten wir bis einschließlich des vergangenen Geschäftsjahres 227.393 t CO2 kompensieren. 

Im Jahr 2020 sind Klimaschutzzertifikate in Höhe von 46.858 t CO2 stillgelegt worden. Weitere Mittel in Höhe von zusätzlich 1,50 Euro pro Zertifikat flossen in die Unterstützung der Kleinstprojekte in Indien, Nicaragua, Kuba und Kamerun.

Ihr Klimaschutzbeitrag wird transparent und vertrauensvoll verwendet – dafür stehen die Klima-Kollekte und ihre Gesellschafterhäuser. Hier erfahren Sie mehr.

Jahresabschluss 2020

Bilanz der Klima-Kollekte gGmbH zum 31.12.2020

Die Jahresabschlussprüfung 2020 erfolgte im Januar 2021 durch eine externe Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Die Prüfenden erteilten den Bestätigungsvermerk ohne Einschränkungen.

Der Bestätigungsvermerk der von uns beauftragten Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Solidaris Revisions-GmbH bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. Im Prüfungsurteil heißt es: „Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat.“

Die Gesellschafter:innenversammlung hat den ordnungsgemäßen Abschluss am 11. März 2021 festgestellt und die Geschäftsführerin entlastet.

Betriebliche Aufwendungen und Ausgaben der Geschäftsstelle 2020

Betriebliche Aufwendungen und Ausgaben der Geschäftsstelle 2020

Die betrieblichen Aufwendungen und Ausgaben der Geschäftsstelle beliefen sich im Jahr 2020 auf rund 314.616 Euro. Diese gliedern sich wie folgt auf: 247.474 Euro wurden für Personalkosten (Geschäftsführung, Marketing & Öffentlichkeitsarbeit, Assistenz und Buchhaltung, sowie wissenschaftliche Mitarbeit) aufgewendet.

Weitere 2.655 Euro wurden für FÖJ und Praktikant:innen ausgegeben. Für den Bereich Öffentlichkeitsarbeit wurden 18.700 Euro der Ausgaben genutzt, hierzu zählten z. B. der Betrieb und die Pflege der Website sowie des CO2-Rechners, Layout und Druck von Printmaterialien, sowie Veranstaltungen. Auf Büromiete und Ausstattung, Sitzungen und Fortbildungen inklusive des Umweltmanagements entfielen Kosten in Höhe von 25.458 Euro.

Des Weiteren wurden 7.439 Euro für Rechts- und Steuerberatung aufgewendet, und gut 10.000 Euro entfielen auf sonstigen Aufwand, wobei hier Forderungsverluste aufgrund einernicht in Anspruch genommenen Förderung in Höhe von 6.600 Euro enthalten sind. Die Reisekosten (1.449 Euro) fielen in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie sehr viel geringer aus und lagen, ebenso wie die Bankgebühren, nur bei 0,5% der Ausgaben.

Steuernummer

Die Steuernummer lautet: 32489/21297

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